Weiden: up2parts erhält Bundesförderung für KI-Projekt

Wertschöpfungsprozesse digital optimieren. Das ist das Ziel der Software-Entwickler up2parts in Weiden. Für ihr KI-Projekt VorPlanML haben sie jetzt Fördermittel vom Bund erhalten.

Die klassische Fertigungsindustrie zu revolutionieren, das hat sich up2parts, eine Software-Entwickler-Firma aus Weiden, als Ziel gesetzt. 2019 aus der BAM GmbH hervorgegangen, entwickeln CEO Marco Bauer und sein Team KI-basierte Software, um Produktionsprozesse zu digitalisieren und zu optimieren. Für das KI-Projekt VorPlanML haben die Weidener jetzt eine Förderung vom Bundesministerium für Forschung und Bildung erhalten.

Wir bekommen Personalkosten gefördert in Höhe von 274.000 Euro. Mit den Forschungsgeldern sind wir in der Lage unsere KI-Forschung fortsetzen. Es geht dabei um den Fertigungsbereich. Wir entwickeln eine KI, die in der Lage ist, auf Datenbasis Arbeitsabfolgen in Fertigungsbetrieben vorherzusagen, zu planen und zu optimieren.

Marco Bauer, CEO up2parts

Durch die Förderung ist auch CSU-Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht auf die Weidener Software-Entwickler aufmerksam geworden. Als bildungs- und forschungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion weiß Rupprecht nur zu gut um die Bedeutung von Firmen wie up2parts. Gerade jetzt in der Pandemie sei klar geworden, wie wichtig die Digitalisierung sei. Digitalisierung und KI würden laut Rupprecht entscheiden, wo in Zukunft wirtschaftlich die Musik spiele. Deshalb sei er auch sehr froh darüber, dass die Oberpfalz mit up2parts einen der Vorreiter Deutschlands auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz habe.

(ac)