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Weiden: Vater-Sohn-Gespann lässt Schmuck aus Juweliergeschäft mitgehen

Besuch der unerwünschten Art erhielt am Freitag ein Juwelier in Weiden in der Judengasse.
Gegen 13:45 Uhr betraten zwei Personen das Juweliergeschäft und ließen sich zunächst in Kaufabsicht ein paar Schmuckstücke zeigen. Die beiden Personen, ein ca. 45-jähriger Mann mit seinem ca. 15-jährigen, vermutlich Sohn, zeigten großes Interesse an den vorgestellten Objekten. Ca. 45 Minuten lang dauerte das Verkaufsgespräch, ehe sich die beiden Personen für einen Artikel entschieden zu haben schienen. Unter dem Vorwand, noch kurz das entsprechende Bargeld für den Kauf von der Bank holen zu müssen, verließen beide das Juweliergeschäft. Zurück kamen sie jedoch nicht. Erst am nächsten Tag stellte der Juwelier fest, dass ihm unzählige Objekte, welche er „Vater und Sohn“ angeboten hatte, fehlten. Der Entwendungsschaden wird derzeit auf Schmuckstücke im Wert von rund 15.000 Euro beziffert. Durch eine umgehend durchgeführte Spurensicherung erhoffen sich Spezialisten der PI Weiden baldmöglichst Hinweise auf die Täter.
Zeugen beschreiben den älteren Mann mit ca. 1,75m groß, kräftige Statur und hervortretendem Bauch. Den jungen Herrn beschreiben sie mit schlanker Figur. Darüber hinaus war er Brillenträger.
Beide Personen sprachen nur bruchstückhaft deutsch und waren laut Zeugen, gemessen an Sprache und Aussehen, vermutlich osteuropäischer Herkunft.
Sollte jemandem das „Vater-Sohn-Gespann“ aufgefallen sein, oder sonst Hinweise zu dem Geschehen geben können, wird dieser gebeten sich mit der PI Weiden unter der 0961-401-320 in Verbindung zu setzen.

(Quelle: PI Weiden)