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Weiden: Verteidigungsministerin auf Truppen-Besuch

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen kam heute Vormittag zu Truppenbesuchen nach Weiden. Im Rahmen ihrer Sommertour will sich die Ministerin über die Leistungsfähigkeit des Artilleriebataillons 131 informieren, begründe ihr Berliner Büro.
Neben einer praktischen Einweisung in den Simulator der Panzerhaubitze 2000 stand das persönliche Gespräch mit den Soldaten im Mittelpunkt.
Als eines von vier Artilleriebataillonen des Heeres hat das Weidener Bataillon den Auftrag, die drei Brigaden und Kampftruppenbataillone der 10. Panzerdivision mit weitreichendem Feuer, mit den Mehrfachraketenwerfern und Panzerhaubitzen 2000, sowie Aufklärung zu unterstützen.

Angehörige des Bataillons waren 2016 im Rahmen von Persistent Presence in Litauen eingesetzt und bereiten sich derzeit auf ihren Auftrag als temporäre Verstärkungskräfte bei der neuen NATO-Initiative enhanced Forward Presence im zweiten Halbjahr diesen Jahres vor.
Kritiker sehen in der Sommerreise den medienwirksamen Versuch, sich wieder mit den Truppen zu versöhnen, nachdem das Verhältnis zwischen Ministerin und Bundeswehr nach dem öffentlichen Vorwurf Von der Leyens, die Bundeswehr habe Haltungsprobleme und leide an Führungsschwäche, Ende April stark beschädigt worden war.
Am Nachmittag besuchte die Ministerin noch verschiedene CSU-Wahlkampfveranstaltungen in der Nordoberpfalz. (gb)