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Weiherhammer: Ermittlungen gegen Tatverdächtigen nach tödlichen Radunfall

Im Fall des getöteten Radfahrers aus Weiherhammer hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Gegen den 31-Jährigen laufen Ermittlungen unter anderem wegen fahrlässiger Tötung bei einem Verkehrsunfall und unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Hier die Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberpfalz:

Wie bereits am 30.08.2017 berichtet, wurde ein 63-jähriger Fahrradfahrer bei einem Verkehrsunfall auf der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Etzenricht und Weiherhammer tödlich verletzt. Obwohl der unfallverursachende Pkw-Fahrer zunächst von der Unfallstelle flüchtete, gelang es der Polizei den Fahrzeuglenker zu ermitteln.

Zur Klärung der genauen Unfallumstände richtete die Polizeiinspektion Neustadt an der Waldnaab umgehend eine Ermittlungsgruppe ein.

Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen rückte der Halter eines unfallbeschädigten Fahrzeuges aus dem Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab besonders in den polizeilichen Fokus.

Aufgrund der vorliegenden Beweise räumte der Fahrzeughalter die Fahrereigenschaft ein. Weitere Angaben tätigte er bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht.

Nach Durchführung verschiedener polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Weiden wurde der tatverdächtige 31-Jährige wieder entlassen.

Gegen ihn werden Ermittlungen wegen u.a. fahrlässiger Tötung bei einem Verkehrsunfall und unerlaubten Entfernens vom Unfallort geführt.

Die rechtsmedizinische Untersuchung am Institut in Erlangen am 31.08.2017 ergab, dass der Fahrradfahrer durch den Unfall Verletzungen erlitt, die zum sofortigen Ableben führten.