Weiherhammer: Neue Produktionslinie bei Pilkington

Die Wanne ist voll, so kommentierte der Bayerische Finanzminister Albert Füracker die Wiederinbetriebnahme der Produktionslinie „WH 2“

Über 20 Millionen Euro hat Pilkington in die Reparatur investiert. Gleichzeitig wurde die Linie auch auf den neusten technischen Stand gebracht. Seit März ist die Produktionslinie deshalb still gestanden.

Die alte Schmelzwanne war 10 Jahre in Betrieb, hat in dieser Zeit 2,5 Millionen Tonnen Glas hergestellt. Die Neue soll nun ebenso lange halten. Bis sie mit der Produktion beginnt dauert es allerdings noch etwas. Und zwar 21 Tage. Denn so lange dauert es, bis die Wanne von Raumtemperatur auf eine Temperatur von 1600 Grad erhitzt wird. Die offizielle Wiederinbetriebnahme heute war dafür der Startschuss.

Albert Füracker nutzte seinen Besuch für einen kleinen Rundgang durch die Produktionshallen. Es zeigte sich begeistert von der Glasherstellung und freute sich, durch die Betätigung das Startknopfes für die Anheizung, Teil dieser Feierlichkeiten zu sein. Für ihn gibt es mehr zu feiern, als nur die Wiederinbetriebnahme. Denn durch diese Investition signalisiere die britische Firma auch, dass sie an dem Standort in Weiherhammer festhalten will und zwar auf lange Sicht. Denn auch die Erneuerung der zweiten Wanne, die in den nächsten fünf Jahren sein wird, wird bereits geplant. Dies sei ein wichtiges Zugeständnis für die Oberpfalz. (ms)