Wellness im Winter als entspannende Auszeit vom Alltag

Im Winter, wenn die Tage kürzer werden, ziehen sich die meisten Menschen gerne in die eigenen vier Wände zurück. Dann kommt vor allem bei kälteempfindlichen Menschen schnell die Lust nach einem heißen Bad und entspannenden Wellness-Aktivitäten auf. Mehr noch als im Sommer verbessern wohltuende Wellness-Behandlungen im Winter die Vitalität und unterstützen das Immunsystem dabei, die jahreszeitlichen Belastungen gut zu überstehen. 

Schönheit und Pflege für den Körper: Warum Wellness im Winter so wichtig ist

In der kalten Jahreszeit leiden viele Menschen an einem Stimmungstief. Wie die Deutsche Depressionshilfe berichtet, steigt im Herbst und Winter die Anzahl derer, die Symptome einer depressiven Episode entwickeln. Dann ist es umso ratsamer, sich mit allen Sinnen eine dringend benötigte Auszeit vom Alltag zu nehmen. Mit Massagen, aber auch intensiven Duft- und Aromatherapien oder Hot-Stone-Anwendungen tankt der Körper neue Energie. Solche Anwendungen stärken die individuelle Widerstandsfähigkeit und unterstützen Betroffene dabei, gestärkt in den Alltag zurückzukehren. 

Bei Bedarf lassen sich auch weitere, stärkende Beauty- und Aktivangebote einbeziehen. Beispielsweise benötigt auch die Hautpflege in der kalten Jahreszeit besondere Aufmerksamkeit. Gefragt sind feuchtigkeitsspendende Produkte von namenhaften Marken wie The Body Shop. Sie versorgen Körper und Gesicht mit zusätzlicher Feuchtigkeit, damit die Hautbarriere den kalten Temperaturen besser gewachsen ist. Darüber hinaus sollte man im Winter wohltuende Wellness-Behandlungen mit sanften Sportarten wie Yoga und Pilates verbinden. Diese schaffen ein Gleichgewicht zwischen Körper und Geist und stellen die natürliche Balance wieder her. Anschließend stärken Saunagänge oder Dampfbäder die Abwehrkräfte und kurbeln die Durchblutung an. 

Wellness im Winter im eigenen Zuhause

Wer im Winter keine Möglichkeit hat, professionelle Beauty-Behandlungen in Anspruch zu nehmen, muss dennoch nicht auf Wellness verzichten. Denn inzwischen gibt es schier unendliche Möglichkeiten, sich in den eigenen vier Wänden ein Home-Spa einzurichten. Nach einem anstrengenden Tag gibt es kaum etwas schöneres, als entspannt eine warme Dusche, ein Vollbad oder ein Peeling zu genießen: 

  • Bei einer Wassertemperatur von etwa 38 Grad lässt sich ein entspanntes Vollbad genießen. Wer 20 bis 30 Minuten badet, entspannt mit allen Sinnen und regt den Körper zusätzlich zur Durchblutung an. Auf diese Weise werden beispielsweise hartnäckige Verspannungen aufgelöst, sodass solche Vollbäder durchaus einen positiven, gesundheitlichen Effekt entfalten können. Um das Wellness-Bad zu “verfeinern”, lässt sich beispielsweise eine Mischung aus Honig und ätherischen Ölen dem Badewasser hinzugeben. Noch mehr Entspannung wird mit der richtigen Beleuchtung erreicht: Zum Home-Spa in der eigenen Badewanne gehören romantische Kerzen und die eigene Lieblingsmusik. Anschließend sollte eine mindestens einstündige Ruhephase eingeplant werden, damit der Körper abschalten kann. Idealerweise entspannen Wellness-Liebhaber im Bademantel und in eine Kuscheldecke eingewickelt auf einer Liege oder dem heimischen Sofa.
  • Da es im Alltag oftmals stressig zugeht, bleibt nicht jeden Tag Zeit für ein ausgiebiges Bad. Eine kleine Portion Wellness lässt sich wiederum bereits beim Duschen genießen, das ähnlich positive Eigenschaften entfaltet: Eine warme oder kalte Dusche erzeugt ein belebendes Frischegefühl, bringt aber morgens auch den Kreislauf in Schwung. Wer auf ätherische Öle nicht verzichten mag, vitalisiert die Sinne beim Duschen mit einigen Tropfen Pfefferminzöl. Wechselduschen sind für all diejenigen empfehlenswert, die ihr Immunsystem in der kalten Jahreszeit stärken möchten. Zunächst sollte der Körper mit warmem Wasser geduscht werden, ehe anschließend eine kalte Dusche folgt. Diese Prozedur lässt sich bis zu dreimal wiederholen. Schlussendlich unterstützen diese Wechselduschen das Immunsystem und machen den Körper resistenter gegenüber Krankheiten und äußeren Umwelteinflüssen.
  • Nach dem Bad oder der Dusche ist es empfehlenswert, der Haut eine Extraportion Pflege zu gönnen. Dafür eignen sich streichzarte Peelings, die direkt nach der Dusche auf die Haut aufgetragen werden können. Teure Produkte sind hierbei nicht zwingend notwendig, da auch “einfache Hausmittel” die gewünschte Wirkung entfalten. Ein sehr einfaches Peeling ist beispielsweise handelsübliches Speisesalz. Es lässt sich mit kreisförmigen Bewegungen sanft in die Haut einmassieren und nach einer kurzen Einwirkzeit mit einem feuchten Tuch wieder entfernen. Neben einem Gesichtspeeling ist ein Ganzkörper-Peeling möglich. Dafür sollte man die Lieblings-Body-Lotion einfach mit etwas Zucker mischen und die Haut damit bestreichen. Anschließend lässt sich das selbstgemachte Peeling mit Wasser von der Haut abwaschen. 
  • Nach der Beauty-Behandlung ist es vonnöten, die Haut mit einer feuchtigkeitsspendenden Creme zu versorgen. Nur dadurch nimmt das größte Sinnesorgan, das durch das Wasser Feuchtigkeit verliert, wieder welche auf. Vor allem Betroffene, die generell zu trockener Haut neigen, sollten unbedingt auf eine gewissenhafte Hautpflege achten. In den meisten Fällen reicht eine gewöhnliche, feuchtigkeitsspendende Tagespflege aus.

(exb)