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Wernberg-Köblitz: Retriever beweisen sich bei German Cup

Aufgeregte Retriever, aber trotzdem ist kein einziges Bellen zu hören. Das ist ungewöhnlich, doch bei der deutschen Meisterschaft der Retriever ist Stille und Gehorsam ein absolutes Muss! In einem Waldstück der Bayerischen Staatsforsten bei Kettnitzmühle starteten jetzt 96 Retriever. Und sie alle wollten nur eines: Die zehn durchaus anspruchsvollen Aufgaben des German Cup erfolgreich bewältigen. Ausgerichtet wurde die Meisterschaft von der Landesgruppe Süd und sie ist auch gleichzeitig die Voraussetzung für den „InternationalWorkingTest“ (IWT) im Frühsommer in Finnland.

Insgesamt starteten 32 Teams. Ein Team besteht aus drei Hundeführern und ihren Begleitern. Zusammen durchliefen sie am ersten Tag sechs, am zweiten Tag noch einmal zwei weitere Stationen. Schiedsrichter aus England, Italien, Schweden, Norwegen und Deutschland stellten ihre Aufgaben.
Und so simulierte zum Beispiel ein „Treiber“ das Aufstöbern von Wild, dann ertönte ein Schuss. Das Signal dafür, dass der erste Hund starten kann. Er soll dann den geworfenen „Dummy“ – ein blaues Leinensäckchen – finden und ihn selbstständig zurück zu seinem „Chef“ bringen. Der zweite Hund muss einen Zaun überwinden, um die Beute zu entdecken und der dritte muss sogar in den Wald und dort den Dummy aufstöbern.

Das Wichtige dabei ist absoluter Gehorsam, denn der Hundeführer lenkt seinen Hund allein durch Signalpfiffe und Handgesten.

Drei Teams haben am Ende die höchsten Punktzahlen erreicht:
Das Team Nummer 4 mit Herbert Barufe, Sybille Wasmuth und Simone Hahn.
Sowie die beiden Teams Nummer 10 mit Betty Schwieren, Achim Altegoer und Rainer Schmidt und Nummer 19 mit Stefan Berlips, Kerstin Leis und Marion Merz.
Für sie geht es jetzt weiter zum „International Working Test“, der Weltmeisterschaft in Finnland. (sd)