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Wernberg-Köblitz: Zwei Kandidaten für Bürgermeisterwahl im September

Der 24. September ist der Wahlsonntag schlechthin. Denn nicht nur die Bundestagswahl steht an, sondern auch die Wahl des Bürgermeisters in Wernberg-Köblitz. Kandidaten für dieses Amt gibt es zwei: Alexander Werner von der SPD und Konrad Kiener von der CSU. Beide bringen die nötige politische Erfahrung bereits mit, über ihre Ideen und Ziele für den Markt Wernberg-Köblitz mit all seinen Ortsteilen haben wir mit ihnen gesprochen.

Alexander Werner ist 47 Jahre alt, Bundespolizist bei der Fahndung und bringt die nötige politische Erfahrung mit: Seit 2008 ist er bereits im Marktgemeinderat, seit 2014 zweiter Bürgermeister. Seine Schwerpunkte sieht er besonders in der Jugendarbeit, aber auch in der Seniorenpolitik. So möchte er private Investoren finden, um behindertengerechtes Wohnen in Wernberg-Köblitz möglich zu machen. Viele seiner Hausbesuche hätten gezeigt, dass Senioren oftmals ihre Häuser nicht mehr bewirtschaften könnten. Sie könnten sich hier einmieten.

Was das geplante Jugendheim betrifft, so habe die Vorplanung gezeigt, dass mit mehr als 1,6 Millionen Euro zu rechnen sei. Bedauerlich sei nicht in das EFRE-Programm rein gekommen zu sein, dass das Vorhaben mit 80 Prozent gefördert habe. Die Städtebauförderung fördere das Projekt „Jugendheim“ zwar auch, aber nicht so viel wie ursprünglich angenommen. Das werde noch ein großes Thema im Marktrat sein.

Und noch ein großes Thema sei auch die Elektrifizierung, die schreite in großen Schritten voran. Ob das aber auch für den Lärmschutz zutreffe und das bestmöglich, daran habe Alexander Werner seine Zweifel. Zur Not werde er auch Sachexperten dazu befragen.

Auch möchte Alexander Werner, sollte er Bürgermeister werden, als Standesbeamter fungieren und jeden Samstag eine Bürgersprechstunde abhalten.

Mehr Schwerpunktthemen von Alexander Werner gibt es im Beitrag zu sehen.

Konrad Kiener ist 42 Jahre alt, Teamleiter bei der Sparkasse Neustadt und seit 2002 im Marktrat tätig. Seit 2016 ist er außerdem Fraktionsvorsitzender der CSU sowie seit 12 Jahren Jugendbeauftragter.

Er möchte vor allem die Attraktivität und die Lebensqualität des Marktes steigern. Ein Ziel deshalb: Einen Begegnungspark an der sogenannten Naabaue entstehen zu lassen. Der soll dann auch für ein Zusammenwachsen der Ortsteile Wernberg, Ober- und Unterköblitz sorgen und attraktives Eingangstor sein.

Er möchte schwerpunktmäßig auch Akzente setzen was die Gestaltung des Marktplatzes betrifft. Der ist zwar von den Bürgern bereits als Ortsmitte akzeptiert, das soll aber noch verstärkt werden, zum Beispiel durch den Einbau von Schattenspendern.

Um die Attraktivität zu steigern, gehört es für Konrad Kiener auch dazu die Internetpräsenz zu verbessern, heißt: Die Homepage zu überarbeiten. Alle Rädchen müssten hier eben ineinander greifen.

Bei Jugendheim und Mehrzweckhalle sehe er große Synergieeffekte. Während die große Mehrzweckhalle für Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Leuten geeignet sei, sehe das Konzept des Jugendheims Nutzungen mit bis zu 200 Leuten vor.

Fazit: Beide Kandidaten wollen anpacken. Am Ende entscheidet der Bürger und zwar am 24. September. (sd)