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Wiesau: Grundschule ist MINIPHÄNOMENTA-Schule

Die Grundschule Wiesau darf sich ab sofort MINIPHÄNOMENTA-Schule nennen. Sie wurde für ihr technisch-naturwissenschaftliches Forschungsangebot ausgezeichnet.

Die „MINIPHÄNOMENTA in Bayern“ wurde vor 10 Jahren von der Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern 4.0“ des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft organisiert. Die Kinder hatten die Möglichkeit an 52 Stationen Experimentierstationen zu forschen. Die Grundschule war so begeistert von den Stationen, dass sie 30 davon nachgebaut hat. Die Schüler können seither selbstständig forschen tüfteln und staunen. Die Stationen werden sowohl in den Pausen als auch im Unterricht genutzt, erzählt Schulleiterin Inge Dick.

Hermann Brandl, Geschäftsführer der Bayerischen Metall- und Arbeitgeberverbände bayme vbm der Geschäftsstelle Oberpfalz, lobte die Schule für ihr langjähriges Engagement und nannte sie einen verdienten Preisträger.

Auch Axel Bartelt, Regierungspräsident der Oberpfalz, überzeugte sich vor Ort von den Stationen und war begeistert von den vielen kleinen Forschern. Er hält das Projekt für zukunftsträchtig, ruft auch andere Schulen auf sich mit MINIPHÄNOMENTA zu beschäftigen. Indem die Kinder schon sehr früh an technische Abläufe herangeführt werden, könnte dem Fachkräftemangel in der Oberpfalz entgegengewirkt werden.

Die Grundschule Wiesau ist nach der Grundschule Lappersdorf die 2. Schule in der Oberpfalz, die sich MINIPHÄNOMENTA-Schule nennen darf. Bayernweit gibt es lediglich zehn Schulen, die diesen Titel tragen. (ms)