Wöllershof: Telemedizin im Test

Die ärztliche Versorgung auf dem flachen Land wird zunehmend ein Problem:

Fachkräfte fehlen. Krankenhäuser werden geschlossen. Große Versorgungszentren entstehen – aber weiter weg in Ballungsgebieten. Eine Lösungsmöglichkeit: die Telemedizin: Die Betreuung von Patienten per Bildschirm. Ob das in der Praxis sinnvoll ist, wird derzeit vom Gesundheitsministerium des Freistaates Bayern getestet. Unter anderem im Schlaflabor des Bezirksklinikums Wöllershof.

Das war eine Zeit lang geschlossen, weil kein Schlafmediziner in der Gegend ist. Der wird nun aus Regensburg per Bildschirm zugeschaltet. Im Live-Chat bespricht er mit dem Patienten die Daten, die zuvor im Schlaflabor erhoben und per Datentransfer nach Regensburg übermittelt worden sind. Modelle wie dieses könnten der gesundheitlichen Versorgung des flachen Landes dienlich sein. Das wissenschaftliche Projekt läuft noch bis Ende des Jahres. (gb)