NEW / Wunsiedel: Illegaler Tiertransport – wie geht es mit den Tieren weiter?

Ein grausames Bild bot sich den Beamten der Bundespolizei in der Nacht zum Dienstag auf der A6 bei Waidhaus. In einem von ihnen aufgegriffenen Kleintransporter aus Ungarn fanden sie zirka 320 Tiere, darunter 27 Hundewelpen unterschiedlicher Rassen, Weißwedelhirsche, verschiedene Vogelarten und auch Exoten wie afrikanische Opalracken sowie ein Listz-Äffchen. Die gefundenen Tiere wurden vom Veterinäramt des Landkreises Neustadt an der Waldnaab erstversorgt und dann in umliegenden Tierheimen untergebracht. Die Hundewelpen sowie die 250 Finken wurden ins Tierheim in Wunsiedel gebracht.

Durch die unzureichend sichere Art der Unterbringung drohte Seuchengefahr. Aus diesem Grund müssen die Tiere nun die nächsten acht Wochen in Quarantäne verbringen. Nach Ablauf dieser Frist können die Hundewelpen und Finken dann an neue Besitzer vermittelt werden, wenn der Besitzer der Tiere diese nicht wieder zurückfordert. Der Fahrer sowie der Beifahrer des Kleintransporters wurden angezeigt. (awa)