Zweckverband Müllverwertung Schwandorf mit großer Investition in die Zukunft

Der Zweckverband Müllverwertung Schwandorf, kurz ZMS, hat die größte Investition in der Geschichte des Müllkraftwerks angekündigt. In einem ersten Bauabschnitt soll die Rauchgasreinigung bei der Ofenlinie 4 modernisiert werden. Jetzt soll laut Geschäftsleiter Thomas Knoll erst einmal der Genehmigungsantrag gestellt werden. Die erste Bauphase soll dann im Januar 2023 starten. Die Kosten belaufen sich auf 8 bis 10 Millionen Euro.

Der 2. Bauabschnitt beginnt im Jahr 2025. Dann werden die Ofenlinien 1 bis 3 durch 2 neue und moderne Müllkessel ersetzt werden. Ein weiterer Millioneninvest.

Die Investition sei sehr wichtig, hieß es bei der Pressekonferenz in Schwandorf. Die Ofenlinien seien in die Jahre gekommen. Und da es in den kommenden Jahren noch schärfere Grenzwertrichtlinien bei den Schadstoffen geben werde, wolle man in Schwandorf gewappnet sein. Die jetzigen Grenzwerte lägen zwar weit unterhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Werte, doch die Investition sei auf die kommenden Jahrzehnte hin ausgerichtet.

Das Bauprojekt nennt sich Triphönix. Der ZMS will dabei sowohl die Anwohner als auch die Öffentlichkeit transparent über das Bauprojekt informieren. Einen Infoabend für die Anwohner hat es bereits gegeben.
(tb)