Ruhe bewahren und wissen was zu tun ist – das sind wichtige Eigenschaften, die in einem medizinischen Notfall lebensrettend sein können und deshalb regelmäßig geübt werden müssen.
Im Bereich der Notfallmedizin hat sich in den letzten Jahren viel getan. Beim 2. Amberger Bergfestsymposium, kurz ABSAN, sind jetzt zum zweiten Mal Notärzte, Rettungskräfte und Klinikpersonal zusammengekommen um sich weiterzubilden und Erfahrungen auszutauschen.
Rettungsdienste, das THW mit Rettungshunden, Bundeswehr, Feuerwehr und fast 20 Aussteller präsentierten vor und im Amberger Congress Centrum ihre Ausrüstung und die neueste Technik für die Notfallmedizin. Bereits zum zweiten Mal trafen sich in Amberg rund 350 Notfallmediziner, Rettungskräfte und Klinikpersonal zu dieser außergewöhnlichen Fortbildung mit Eventcharakter. Organisiert wurde das Event von Medizinern des Klinikums Amberg.
Die Workshops und Vorträge hießen dann – in Anlehnung an die Amberger Bergfestwoche – auch Bergtouren und Klettersteige. Dabei ging es von Vorführungen auf der Bühne zum Thema Neugeborenenversorgung bis hin zu praktischen Übungen mit der neuesten mobilen Medizin-Technik, wie einem Ultraschallgerät für die Hosentasche.
Die Referenten des Notfall-Symposiums in diesem Jahr kamen aus renommierten Kliniken in ganz Deutschland und aus Österreich. Dort gibt es seit kurzem ein brandneues Konzept zur Qualitätssicherung bei Einsätzen. Dies sei einmalig in Europa und biete noch bessere Kontrolle von Einsätzen und damit die Möglichkeit sich ständig zu verbessern, so Oberrettungsrat Mathias Gatterbauer, stellvertretender Leiter der Rettungsakademie der Berufsrettung Wien.
Sich weiterbilden, neues Lernen, und Wissen vertiefen – Gerade für Notfallmediziner essentiell um dann im Notfall Leben zu retten. Das 2. Amberger Bergfestsymposium für Akut- und Notfallmedizin hat für seine Teilnehmer auch in diesem Jahr wieder einen großen Teil dazu beigetragen.
(db)