Mo., 28.12.2020 , 09:56 Uhr

Amberg: 2.300 Euro Spenden an das Klinikum

Das klinikum St. Marien Amberg darf sich über drei Spenden mit einem Gesamtwert von rund 2.300 Euro freuen. Je eine Spende geht an das Kinderpalliativteam Ostbayern, die PalliVita GmbH und an die Integrative Onkologie und Selbsthilfegruppe „Aktiv und gemeinsam“.

Für Armin Birk von funkweckerservice.de ist es im sechsten Jahr schon zur Tradition geworden: Jedes Jahr spendet er an eine gemeinnützige Institution der Region. In diesem Jahr war das Kinderpalliativteam Ostbayern mit einer Spende in Höhe von 300 Euro an der Reihe.
„Der Verzicht auf Weihnachtswerbegeschenke ist schon in den vergangenen Jahren bei unseren Kunden auf große Zustimmung gestoßen. Deswegen ein herzliches Danke an unsere Kundschaft, ohne die das nicht möglich wäre“, so Armin Birk, der sich mit seinem Team um Reparaturen und Programmierungen von Funkmeldeempfängern kümmert. „Wir müssen zusammenhalten, das wird uns jedes Jahr zur Weihnachtszeit vor Augen geführt. In diesem Jahr ganz besonders.“

Klinikumsvorstand Manfred Wendl übernahm stellvertretend für das Kinderpalliativteam Ostbayern den Spendenscheck. „Dieses Jahr ist alles anders. Corona trifft uns alle hart, Familien mit schwerstkranken Kindern ganz besonders. Gerade sie brauchen jetzt besondere Unterstützung, damit sie gut durch diese Zeit kommen. Dabei helfen uns Spenden wie diese enorm.“

1.000 EUro für PalliVita GmbH
„Alles, was wir als Erlös generieren, spenden wir“ – gemeint ist der Erlös aus Aktionen wie dem Verkauf der „Faschingszeitung“ oder dem „Windradlfest“ der Dorfgemeinschaft Hausen. Aktionen, die jedes Jahr stattfinden und mittlerweile zu einem Selbstläufer geworden sind. „Für uns ist soziales Engagement und die Unterstützung sozialer Vereine, Projekte und Institutionen eine Selbstverständlichkeit“, erzählen Thomas Müller und Josef Landshammer von der Hausner Dorfgemeinschaft. „Für unsere Gemeinde halten wir zusammen und diesen Gedanken möchten wir gerne weitergeben.“

In diesem Jahr geht die Spende an die PalliVita GmbH. Das Team setzt sich aus Ärzten und spezialisierten Pflegekräften zusammen und versorgt 365 Tage im Jahr schwerstkranke Patienten, die unheilbar erkrankt sind. Ziel ist es, Patienten eine möglichst hohe Lebensqualität im häuslichen Umfeld zu ermöglichen und sie und ihre Familien dort palliativmedizinisch und pflegerisch zu begleiten. Dafür arbeitet das PalliVita-Team mit niedergelassenen Ärzten, den Kliniken und Hospizvereinen, Pflegediensten und stationären Einrichtungen in der Region zusammen.

Sanitätshaus Hellbach spendet 1.000 Euro
Sich austauschen können, neuen Mut fassen und etwas für sich selbst tun können – die verbindenden Gedanken zwischen dem Amberger Modell Integrative Onkologie am Klinikum St. Marien Amberg und der Selbsthilfegruppe „Aktiv und gemeinsam“. „Dass der Fokus von Erkrankten bei diesen Modellen nicht nur auf den Bereich Krankenhaus gerichtet ist, finden wir großartig“, so Susanne und Matthias Hahn vom Sanitätshaus Hellbach in Amberg. Der Grund warum sie sich für eine Spende von je 500 Euro für den FFGO e.V. und die Selbsthilfegruppe entschieden haben. Die Spende für den FFGO e.V. kommt eins zu eins der Integrativen Onkologie zugute.

„Betroffene mit einer Krebserkrankung zu unterstützen und Ihnen zu zeigen, dass sie selbst etwas zum Gesundwerden beitragen können, gibt Erkrankten so viel neuen Lebensmut“, erzählt Doris Kölbl, die Koordinatorin der Integrativen Onkologie, im Gespräch mit Tim Bruns, einem der Initiatoren der Selbsthilfegruppe „Aktiv und gemeinsam“. Das Kursangebot ist breit gefächert und bezieht den Patienten maximal mit ein. Neben einer professionell angeleiteten und individuell auf den Patienten abgestimmten Trainings- und Bewegungstherapie mit den Schwerpunkten Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination werden zusätzlich Ernährungsworkshops, Entspannungs- und Achtsamkeitskurse, Yoga, Kunst- und Gestaltungstherapie sowie eine psychoonkologische Betreuung angeboten.

„Es ist schön zu sehen, dass es so viele Menschen gibt, die andere mit ihren Angeboten unterstützen“, so Susanne Hahn, 2. Vorsitzende des FFGO e.V. abschließend. „Solche Menschen sind Inspiration für jeden von uns.“

(Bildquelle: Klinikum/Wendl)

(vl)

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