Seit dem vergangenen Jahr wird in Amberg eine sogenannte Naturschutzfachkartierung durchgeführt. 2025 standen bei den Untersuchungen, welche Arten im Stadtgebiet und den Außenbezirken vorkommen, Heuschrecken, Tagfalter, Libellen, Amphibien und Reptilien im Fokus. Dieses Jahr sind es die unterschiedlichen Vogelarten.
Falk Siegenthaler berichtete bei einem vor-Ort-Termin des Amberger Umweltausschusses über die Ergebnisse der Untersuchungen im vergangenen Jahr. Erfreulich zeigte er sich, dass manche Arten in Amberg wieder zu finden sind, wie beispielsweise der Bläuling bei den Schmetterlingsarten. Seltener sei beispielsweise die Gattung Wachtelweizen-Scheckenfalter gewesen, so Siegenthaler.
In diesem Jahr stehen bei den Vogelarten unter anderem die Feldvögel und Bodenbrütler im Zentrum der Untersuchungen. Erfreulich sei, so der Vogelkundler Thilo Wiesent, dass es wieder Rebhühner in Amberg gibt. Allerdings sei die Zahl der brütenden Feldlerchen zurückgegangen. Wiesent führt dies auf den Klimawandel zurück.
Die Untersuchungen in Amberg werden unter der Federführung des Bayerischen Landesamts für Umwelt durchgeführt. Die Finanzierung erfolgt zu 100 Prozent vom Landesamt. Da die Untersuchungen in einigen Bereichen noch laufen, werden die endgültigen Ergebnisse dem Umweltausschuss im Herbst kommenden Jahres vorgestellt.
(tb)