Mo., 02.09.2019 , 11:07 Uhr

Amberg: Erster Christopher Street Day

Bunt und friedlich war der erste Christopher Street Day in Amberg. Mit ihren Plakaten haben mehr als 500 Menschen für mehr Toleranz und Offenheit gegenüber den unterschiedlichen Geschlechteridentitäten demonstriert.

Gestartet ist der Demonstrationszug auf dem Multifunktionsplatz und verlief quer durch die Altstadt. Nach 45 Minuten sind die Demonstranten auf dem Marktplatz angekommen. Dort gab es noch einige Reden. Die prominenteste Rednerin war Tessa Ganserer. Sie ist die erste Transsexuelle in einem deutschen Landesparlament. Mit ihrer Rede erinnerte sie an die erste Demonstration 1970 in New York.

Der Christopher Street Day erinnert an die Stonewall-Aufstände 1969 in New York. Als die Polizei routinemäßig die Schwulenbar „Stonewall Inn“ an der Christopher Street räumen wollte, wehrten sich die Homosexuellen das erste Mal gegen die Diskriminierung. Die Folge waren tagelange Unruhen. (vl)

Amberg bunt Christopher Street Day Demonstranten Demonstration Demonstrationszug Geschlechteridentität Gleichheit Kunterbunt Amberg Oberpfalz Oberpfalz TV Offenheit OTV Toleranz

Das könnte Dich auch interessieren

24.04.2026 Gegendemo: AfD-Bürgermobil hält in Amberg Das Bürgermobil der AfD hat am heutigen Mittag Station in Amberg gemacht. Am Multifunktionsplatz gegenüber des Bahnhofs konnten sich Bürger über die Arbeit der AfD-Fraktion im Landtag informieren, bevor sich der mobile Infostand auf den Weg nach Schwandorf gemacht hat. Zeitgleich formierte sich eine Mahnwache auf der anderen Straßenseite. Mit dabei waren unter anderem Omas 02.03.2026 Initiativen übergeben offenen Brief an Amberger Kandidaten Fridays for Future Amberg, Kunterbunt Amberg und weitere Initiativen haben einen offenen Brief verfasst. Beim Straßenwahlkampf in Amberg übergaben sie ihn direkt an die Oberbürgermeister- und Stadtratskandidaten. Der Brief umfasst insgesamt 13 Forderungen, darunter unter anderem die Klimaneutralität bis 2040. Zudem fordern Sie eine zügige Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung, die Begrünung versiegelter Flächen und die 05.09.2025 30 Jahre nach seiner Ermordung: Filmvorführung erinnert an Klaus-Peter Beer Vor 30 Jahren wurde der Amberger Klaus-Peter Beer wegen seiner Homosexualität ermordet. Um an ihn zu erinnern, hat der Verein „Kunterbunt Amberg“ zu einer Filmvorführung eingeladen. Die Doku „Tödliche Begegnung – Das Leben des Klaus-Peter Beer“ berichtet von seiner Geschichte und den Umständen seiner Ermordung. Nach der Vorführung sprachen die Veranstalter über ihre heutige Erfahrung 20.05.2026 Ex-Staatspräsident und Nobelpreisträger – am 05. Juli beim Amberger Symposium Bei einer Pressekonferenz wurde das diesjährige Thema des „Amberger Symposiums“ vorgestellt: Religion im öffentlichen Raum. Am 5. Juli diskutieren internationale Spitzenvertreter wie zum Beispiel Lettlands-Ex-Staatspräsident Egils Levits über die Rolle von Religion in der Demokratie. Laut Initiator Toni Fickentscher reisen alle Redner ohne Honorar an. Eröffnet wird das Symposium von Bayerns Innenminister Joachim Hermann. Die