2034 soll ein großes Jahr für die Stadt Amberg werden – denn dann feiert die Stadt 1000 Jahre Stadtgeschichte. Doch, wie zieht man ein solch großes Jubiläum auf? Der Amberger Stadtrat hat in der gestrigen Sitzung verschiedene Möglichkeiten besprochen. Die Ideen gingen von einem Jubiläumsbier, über kostenlosen ÖPNV während der Feierzeiten, bis hin zu einer Jubiläums-App, die Amberg mit Augmented Reality erlebbar macht.
Planung und erstes Projekt
Die konkrete Planung startet voraussichtlich ab Mai, sobald der neue Stadtrat im Amt ist. Ein erstes Projekt nimmt bereits Gestalt an: Amberg möchte einen Band des Deutschen Historischen Städteatlas erstellen lassen. Das Institut für vergleichende Städtegeschichte an der Universität Münster übernimmt die Ausarbeitung. Vergleichbare Atlanten gibt es bisher in acht deutschen Städten, unter anderem in Mühlhausen in Thüringen.
Kosten: 762.000 Euro, davon trägt das Institut zwei Drittel – für Amberg bleiben 247.000 Euro.
Unterstützung und Vorbereitung
Der Amberger Stadtrat befürwortete das Projekt einstimmig. Bereits jetzt wird das Thema behandelt, um den Vertrag mit dem Institut frühzeitig abzuschließen. Das Institut plant seine Arbeitskapazitäten rechtzeitig, und auch das Stadtarchiv muss sich auf zusätzliche Aufgaben einstellen.
Fertigstellung und Verfügbarkeit
Der historische Städteatlas soll bis 2030 fertiggestellt werden und für die Amberger sowohl gedruckt als auch digital zugänglich sein.
(kw)