Fr., 03.04.2020 , 11:16 Uhr

Amberg: Förderung der Öko-Modellregion um weitere drei Jahre

Regionale Bauern und deren Produkte stärken. Das will die Ökomodellregion Amberg-Sulzbach und Stadt Amberg schaffen. Seit Dezember 2015 wird das Projekt umgesetzt. Seither hat der Ökolandbau laut Projektmanagerin Barbara Ströll stark zugenommen. Ende 2015 waren es laut ihr 110 Biobetriebe. Inzwischen ist die Zahl auf 140 in Amberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach angestiegen.

Eine Perle des Projektes sei für Projektmanagerin Ströll die Solidarische Landwirtschaft. Dabei sind die Konsumenten im direkten Austausch mit den Bauern und planen zusammen, was angebaut wird. Jeder der Teil davon ist, hat einen Ernteanteil, für den man einen Beitrag geleistet hat.

Bei der gestrigen Ferienausschusssitzung des Stadtrates in Amberg ist eine weitere Förderung der Ökomodellregion einstimmig zugestimmt worden. Im ersten Jahr wird eine Förderung von 16.200 Euro im Haushalt der Stadt Amberg vorgesehen. 2022 sollen 23.600 Euro im Haushalt eingeplant werden und 2023 31.400 Euro. Insgesamt fördert somit die Stadt Amberg das Projekt mit 71.200 Euro. Der Freistaat Bayern wird das Projekt Ökomodellregion Amberg-Sulzbach und Stadt Amberg mit rund 83.000 Euro. Über die Förderung der Öko-Modellregion durch den Landkreis Amberg-Sulzbach wird am 27. April in einer Sitzung entschieden. Auch seitens des Landkreises müsste das Projekt mit 71.200 Euro gefördert werden.

(sh)

Amberg Amberg-Sulzbach Biobetrieb Ferienausschuss Förderung Freistaat Oberpfalz Oberpfalz TV Öko-Modellregion Öko-Modellregion Amberg-Sulzbach und Stadt Amberg Ökolandbau Ökomodellregion OTV Projekt Projektmanagerin Barbara Ströll Regionale Bauern Saatgut Sabrina Hunner solidarische Landwirtschaft Stadt Amberg Streuobstwiese Weiterführung

Das könnte Dich auch interessieren

23.07.2026 Bestenehrung für Quali und mittlere Reife in Amberg und Amberg-Sulzbach Am Ende zähle das Ergebnis, so der Amberger Oberbürgermeister Michael Fritz bei der Bestenehrung für den Quali und die mittlere Reife im Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg. Insgesamt 22 Schülerinnen und Schüler sind für ihre Abschlussnote vom OB Fritz, Amberg-Sulzbachs Landrat Reichard Reisinger und der Schulamtsdirektorin Beatrix Hilburger ausgezeichnet worden. 15 erreichten den qualifizierenden 20.07.2026 „Klimaschutz mit Herz und Heimat“: Klimaschutzwoche 2026 eröffnet „Klimaschutz mit Herz und Heimat“: Unter diesem Titel hat in Amberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach zum achten Mal die Klimaschutzwoche begonnen. Die Aktionswoche, angestoßen vom Zentrum für Erneuerbare Energien in Ensdorf, soll Menschen über das nachhaltige Handeln im Alltag aufklären. Oberbürgermeister Michael Fritz, Landrat Richard Reisinger und weitere Beteiligte stellten heute das Programm vor. Teil 15.04.2026 Ausgezeichnetes Engagement: Drei Preise für gelebte Inklusion Drei Inklusionspreise sind in Amberg und Amberg-Sulzbach verliehen worden. Oberbürgermeister Michael Cerny, der stellvertretende Landrat Michael Rischke und Georg Dietrich vom Inklusionsbeirat ehrten die Preisträger. Ausgezeichnet wurde die Feuerwehr Kirchenreinbach für ihr Mitglied Simon, der Autist ist, eine Schwerbehinderung hat und als Vertrauensmann eine wichtige Rolle spielt. Ebenfalls prämiert wurde das Musikprojekt der Regenbogengruppe, einer 19.09.2025 Verleihung des Weißen Engels – Auszeichnung für stille Helfer mit großem Herz 10 „Weiße Engel“ geehrt. Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach hat in Regensburg den „Weißen Engel“ an zehn besonders engagierte Bürger aus der Oberpfalz verliehen. Mit dieser Auszeichnung ehrt der Freistaat Menschen, die sich ehrenamtlich in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Prävention engagieren, beispielsweise in der Demenzbetreuung, der Hospizbegleitung oder bei der Unterstützung von Angehörigen.