Mi., 30.06.2021 , 15:36 Uhr

Amberg: Antisemitismus bekämpfen

Das jüdische Leben in Bayern ist Thema eines Dialogs von Landtagsabgeordneten in der Amberger Synagoge gewesen.

„Die Zeit der Worte im Kampf gegen Antisemitismus sind vorbei“. Das sagte Landtagspräsidentin Ilse Aigner anlässlich der Resolution von CSU, SPD, FDP, den Grünen und den Freien Wählern gegen Judenfeindlichkeit. Angesichts der jüngsten Vorfälle müsse man mit gebündelten Kräften vorgehen. Auch in Bayern. Auch hier seien extremistische und judenfeindliche Handlungen ein großes Problem, stellt die Resolution fest. Die fünf Landtagsfraktionen machen sich die Bekämpfung nun zur Aufgabe. Zur Information kamen Abgeordnete der Freien Wähler deshalb nach Amberg.

Der religionspolitische Sprecher und Fraktionschef der Freien Wähler Florian Streibl und der oberpfälzer Abgeordnete Tobias Gotthardt interessierten sich für die Erfahrungen mit Antisemitismus, aber auch generell für das Leben in der jüdischen Gemeinde Amberg.

Für Antisemitismus dürfe es keinen Millimeter Raum geben, betont der Landtagsabgeordnete Tobias Gotthardt (Kallmünz). Er versprach, dass die Politik alles versuchen werde, um dem jüdischen Leben in Bayern zu neuer Blüte zu verhelfen: „Bayern bietet Juden eine Heimat“.

(gb)

2021 Amberg Antisemitismus Bayerischer Landtag Bayern Elias Dray Florian Streibl Fraktionsvorsitzender Freie Wähler gbeer Gerhard Beer Gerhard Theo Beer Judenfeindlichkeit Jüdische Gemeinde Amberg Kampf Luhe Oberpfalz Oberpfalz TV OTV Politik Rabbi Rabbiner Resolution Synagoge Amberg Tobias Gotthardt TV Bayern live

Das könnte Dich auch interessieren

06.05.2026 Von der Müllhalde zum Ökoprojekt Mehr Natur, mehr Klimaschutz. Das verspricht sich das Landratsamt Neustadt an der Waldnaab von dem Projekt „Blühende Deponie“. In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Umweltministerium soll die ehemalige Mülldeponie Kalkhäusl begrünt werden. Heute fiel der Startschuss. Laut Landratsamt soll im Rahmen des Vorhabens in einem ersten Umsetzungsschritt eine rund 10.938 m² große Grasfläche auf der Deponie 28.04.2026 Cernys Abschied mit Wehmut Bewegender Moment gestern Abend im Amberger Stadtrat: Oberbürgermeister Michael Cerny beendet die Stadtratsitzung. Seine letzte. Nach zwölf Jahren im Amt scheidet der 61-Jährige aus dem Dienst, bei der Kommunalwahl 2026 hat er nicht mehr für den OB-Posten kandidiert. Als letzte Amtshandlung bei der Stadtratsitzung hat er die elf ausscheidenden Stadträte aus sechs Gruppierungen verabschiedet. Mit 16.03.2026 Stichwahlkampf in Amberg Stefan Ott, der Oberbürgermeister-Kandidat der CSU in Amberg muss in die erste Stichwahl seit 1952 in Amberg. Er ist der Wunsch-Nachfolger von Oberbürgermeister Michal Cerny (CSU), der nicht mehr zur Wahl angetreten ist. Am 8. März holte Stefan Ott aber nicht die absolute Mehrheit, er bekam 40,8 Prozent der Stimmen. Sein Kontrahent in der Stichwahl 06.03.2026 Tanktourismus nach Tschechien nimmt zu Seit dem Angriff auf den Iran weitet sich die Krise aus. In Deutschland merken vor allem die Autofahrer die Auswirkungen des Krieges. Noch immer steigen die Preise für Benzin und vor allem für Diesel an. Die Zwei-Euro-Marke ist für beides bereits überschritten. Im oberpfälzer Grenzgebiet steigt deshalb der Tanktourismus stark an. Deutschland hat andere Steuern