Do., 08.06.2023 , 09:01 Uhr

Amberg-Sulzbach

An der Seite von Sterbenden: Projekt "Zeitintensive Betreuung im Pflegeheim"

Nicht einsam im Pflegeheim versterben. Daran setzt seit 2018 das Projekt "Zeitintensive Betreuung im Pflegeheim“ an. Nun ist das Projektjahr auch in Amberg und in Sulzbach-Rosenberg gestartet.

Zeit ist ein Faktor, der vor allem in der letzten Lebensspanne von uns Menschen immer wichtiger wird. Denn keiner möchte in seinen letzten Momenten allein sein. Die Begleitung Sterbender ist im pflegerischen Alltag nicht immer gegeben. Dass es auch anders geht, will das Projekt „Zeitintensive Betreuung im Pflegeheim“ zeigen. Gestartet ist es im Jahr 2018 im Landkreis Mühldorf in Oberbayern durch den Anna Hospizverein. Nun beteiligen sich drei Häuser in Amberg und Sulzbach-Rosenberg daran.

Projektstart nun in Amberg und Sulzbach-Rosenberg
Am Projekt beteiligen sich das Caritas Haus Sankt Babara in Sulzbach-Rosenberg, das Seniorenheim der Diakonie in Amberg sowie das Clementine von Wallmenich Haus in Amberg. Dort werden nun für ein Jahr jeweils zwei Pflegekräfte für das Projekt freigestellt. Betreut wird das Projekt vor Ort durch den Hospizverein Amberg und Amberg-Sulzbach. Für die am Projekt beteiligten Pflegekräfte übernimmt der Hospizverein die Arbeitgeberstelle. Zudem gibt es jeden Monat ein Treffen mit der Projektleiterin vor Ort, um sich auszutauschen.

Zukunft des Projektes
Zukünftig will die Paula Kubitscheck-Vogel-Stiftung versuchen, das Projekt in den Regelbetrieb zu überführen. Dafür hat die Stiftung schon einige Studien in Auftrag gegeben und ist in Berlin in Gesprächen. Für die Betroffenen in den drei Pflegeeinrichtungen in Amberg und Sulzbach-Rosenberg heißt es nun, dass es jemanden gibt, der Zeit für sie hat. Zumindest für ein Jahr.

(bs)

Amberg Anna Hospizverein Anne Rademacher Betreuung Caritas Haus Sankt Babara Clementine von Wallmenich Haus ein Jahr Georg Franz Fröhler Hospitzverein Hospitzverein Amberg und Landkreis Amberg-Sulzbach Oberpfalz Oberpfalz TV OTV Paula Kubitscheck-Vogel-Stiftung Pflegeheim Pflegekräften Projekt Seniorenheim der Diakonie Sterbende Sulzbach-Rosenberg Zeitintensive Betreuung im Pflegeheim

Das könnte Dich auch interessieren

09.07.2026 Sport: VR Bank-Firmenlauf mit neuem Teilnehmerrekord Start des 17. VR Bank-Firmenlaufs Amberg-Sulzbach bei der Eishalle in Amberg. Es war ein Firmenlauf mit neuen Rekorden. 125 Firmen schickten fast 2.500 Läufer auf die 5 einhalb Kilometer lange Strecke Richtung Landesgartenschaugelände und zurück. Die Region in der Gemeinschaft in Bewegung bringen, so das Ziel des Firmenlaufs. Geschwindigkeit war also auch dieses Mal Nebensache. 08.07.2026 Radeln fürs Klima – Stadtradeln in Amberg gestartet Start zum Stadtradeln der Stadt Amberg und des Landkreises Amberg-Sulzbach. Bis zum 24. Juli sind Bürger eingeladen, möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen, und so etwas zum Klimaschutz beizutragen. Gleichzeitig können die Bürger Kilometer für ihre Kommune sammeln – Geradelt wird in Teams. Die aktivsten Teams zeichnen Stadt und Landkreis bei einer Abschlussveranstaltung mit 24.06.2026 Triple-Freude bei OTV: Fernsehpreis, Spitzenquote und Jubiläum BLM-Medienpreis für echte Oberpfälzer Gemeinschaftsgeschichte Die Oberpfälzer Fernsehmacher gewinnen den Spezialpreis der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien. Die OTV-Reportage über das Gipfelkreuz am Monte Kaolino wurde auf den Lokalmedientagen in Nürnberg mit dem „Spezialpreis Kultur, Medien und Kirche“ ausgezeichnet. Ausgelobt wird der Preis vom Evangelischen Presseverband für Bayern und dem katholischen Medienhaus Sankt Michaelsbund. Der 03.06.2026 „Uno-Reverse“ in Amberg und Enttäuschung in Kümmersbruck: Wenn die Macht in der Kommunalpolitik sich verschiebt Lisa Hartinger von der SPD unterlag in Kümmersbruck in der Stichwahl knapp – rund 41 zu 59 Prozent – der CSU-Kandidatin Elisabeth Gruber. In der konstituierenden Sitzung scheiterte Hartinger erneut: Sie hatte gehofft, zur dritten Bürgermeisterin gewählt zu werden, doch alle Stellvertreterposten gingen an die CSU. Hartinger sagte anschließend, sie finde das enttäuschend, zumal ihre