Di., 12.07.2022 , 14:42 Uhr

Roding

Außen- und Sicherheitspolitischer Arbeitskreis Oberpfalz

Im Dialog: Der Generalinspekteur der Bundeswehr Eberhard Zorn zu Gast beim Außen- und Sicherheitspolitischen Arbeitskreis Oberpfalz

„Landesverteidigung ist eine Überlebensfrage“. Das sagt Bayerns Heimatminister Albert Füracker angesichts des neuen Krieges in Europa. Aufrüstung ist nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine wieder die Devise. Dass das Sondervermögen des Bunds von 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr dringend notwendig sei, das machte der Generalinspekteur der Bundeswehr aktuell in der Oberpfalz deutlich. Der Vier-Sterne-General Eberhard Zorn war Gast beim Arbeitskreis Außen- und Sicherheitspolitik Oberpfalz.

Die Analyse der Bundeswehrsituation angesichts des Ukraine-Kriegs stand im Mittelpunkt des Besuchs von General Eberhard Zorn in Roding. Der Generalinspekteur der Bundeswehr war zum Außen- und Sicherheitspolitischen Arbeitskreis Oberpfalz gekommen, um den Dialog mit regionalen Soldaten und Politikern zu suchen. Zorn sieht enormen Nachholbedarf bei der Bundeswehr. Munition, Gerätschaften und Personal seien knapp, Technik veraltet. Er plädiert für ein modernisiertes Abschreckungsszenario, insbesondere mit Blick auf Russland. Die Kaltstartfähigkeit der NATO-Truppen sei unzureichend, analysierte Zorn.

Initiiert hatte den Dialog Arbeitskreisvorsitzender Andreas Otterbein aus Kastl. Er hat Soldaten aus allen Bundeswehrstandorten aus Niederbayern und der Oberpfalz mit Mandatsträgern an einen Tisch bringen wollen.

In kleinen Gruppen wurden am Ende die Referate diskutiert.

(gb)

2022 Amberg Außen- und Sicherheitspolitischer Arbeitskreis Oberpfalz Bayern Bundeswehr gb gbeer Gerhard Beer Gerhard Theo Beer Landesverteidigung Luhe Oberpfalz Oberpfalz TV OTV Politiker Roding Schutz Sicherheit Soldaten TV Bayern live Ukraine Vier-Sterne-General Eberhard Zorn

Das könnte Dich auch interessieren

11.03.2026 Tirschenreuther Storchenpavillon wiedererrichtet Der Storchenpavillon in Tirschenreuth ist in wenigen Tagen wieder zugänglich. Die beliebte Aussichtsplattform war vor einem Jahr durch Brandstiftung zerstört worden. Damals hat Tirschenreuths Bürgermeister versprochen, den mehr als fünf Meter hohen Pavillon wieder aufzubauen. Kurz vor Ende seiner Amtszeit hat er nun sein Versprechen erfüllt. Nach Originalplänen ist das Bauwerk für 100000 Euro rekonstruiert 09.03.2026 Weiden wählt wieder Die Weidener Bürger werden erneut an die Wahlurnen gerufen. Am 22. März stehen sich in der Stichwahl erneut Jens Meyer von der SPD und Benjamin Zeitler von der CSU gegenüber. Wie bereits bei der Oberbürgermeisterwahl vor sechs Jahren. Doch dieses Mal sind die Vorzeichen völlig andere. Benjamin Zeitler hat aktuell einen riesigen Vorsprung. Er hatte 06.03.2026 Tanktourismus nach Tschechien nimmt zu Seit dem Angriff auf den Iran weitet sich die Krise aus. In Deutschland merken vor allem die Autofahrer die Auswirkungen des Krieges. Noch immer steigen die Preise für Benzin und vor allem für Diesel an. Die Zwei-Euro-Marke ist für beides bereits überschritten. Im oberpfälzer Grenzgebiet steigt deshalb der Tanktourismus stark an. Deutschland hat andere Steuern 05.03.2026 Tennishalle der Zukunft Modern und zukunftsorientiert. So präsentiert sich die Tennishalle des Turnerbundes am Hammerweg in Weiden. Die sogenannte OWS-Arena wurde 2024 runderneuert und ist nun computerbasiert. Alle Abläufe in der Halle und der Belegung sind digitalisiert. Und zwar derart perfekt, dass Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring auf eine Stippvisite vorbeikam, um den bayernweiten Vorbildcharakter der KI-gestützten Tennishalle