Die Energiewende gehe jetzt in die 2. Halbzeit, so Westphal weiter. Bis zum Jahr 2045 werde sich die regenerative Erzeugungsleistung verdreifachen. Gleichzeitig rechnet Westphal bis dorthin mit einer Verdoppelung des Stromverbrauchs.
Die Herausforderungen der Energiewende seien enorm, so Daniela Groher, Mitglied des Vorstands. Ab dem Jahr 2022 habe das Bayernwerk mit einem Wachstumskurs darauf reagiert. Im vergangenen Jahr lag laut Groher das Budget zum Ausbau der regenerativen Energien erstmalig bei mehr als 2 Milliarden Euro. Dieses Jahr seien es sogar rund 2,2 Milliarden Euro.
Es gibt aber auch noch andere Herausforderungen für das Energieunternehmen. Der Anschlag in Berlin vor wenigen Monaten habe gezeigt, dass die Sicherung der kritischen Infrastruktur der Energieerzeugung und -verteilung ein wichtiger Bestandteil in der Zukunft sein müsse. Laut Vorstandsmitglied Albert Zettl hat das Bayernwerk deshalb ein Resilienzprojekt ins Leben gerufen. Dazu gehe man aktiv in den Austausch mit Sicherheitsbehörden, Bundeswehr und Blaulichtorganisationen.
Der Blick in die Zukunft ist trotz der zahlreichen Herausforderungen in der Zukunft sehr positiv. Bis 2030 will das Bayernwerk rund 12 Milliarden Euro investieren, um die bayerische Energiewende weiter voranzutreiben.
(tb)