Di., 14.03.2023 , 14:21 Uhr

Weiden

Warnstreik im öffentlichen Dienst

Warnstreiks im öffentlichen Dienst, das ist für die ver.di die logische Konsequenz aus den stockenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst. Das hat man auch heute in Weiden gesehen.

„Heute ist kein Arbeitstag, heute ist ‚Streiktag“ schallte es heute durch Weiden. Die Vereinte Dienstleistungsgesellschaft ver.di hatte zum Warnstreik im öffentlichen Dienst aufgerufen, denn das aktuelle Angebot der Arbeitgeberseite in den laufenden Tarifverhandlungen sei ein Schlag ins Gesicht, so Alexander Gröbner, Geschäftsführer der ver.di Bezirk Oberpfalz.

10,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 500 Euro lautet die Forderung der Arbeitnehmerseite. Die Arbeitgeber jedoch wollen die unteren Einkommen nicht weiter anheben und dafür in die Führung investieren, so Gröbner weiter.

Auch für Auszubildende soll sich der Lohn um 200 Euro erhöhen, geht es nach den Vorstellungen von ver.di. Daher zeigen sich auch gerade viele junge Menschen auf dem Demozug und der Kundgebung vor dem neuen Rathaus.

Für die kommende Woche hat ver.di bereits die nächste Streikwelle angekündigt. Sollte es weiter zu keiner Einigung kommen, ist man auch bereit bis zu einem Erzwingungsstreik zu gehen.

(pg)

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