Etwa 30.000 Jugendliche haben in diesem Jahr bei den Jugendwahlen zur Kommunalwahl in Bayern teilgenommen. In Amberg waren es gerade einmal 144. Bei der Bezirkstagung kommunale Jugendpolitik des Bezirksjugendrings in Amberg haben nun Vertreter aus Politik und Jugendarbeit diskutiert, wie junge Menschen aktiver in kommunale Entscheidungsprozesse eingebunden werden können.
Der Tenor: Die Jugend will bei Ihrer Zukunft mitreden, wenn man sie lässt und will ernstgenommen werden, so Christian Preisinger, Vorsitzender des Bezirksjugendrings Oberpfalz.
Beispiele für erfolgreiche Beteilung Jugendlicher an kommunalen Entscheidungsprozessen sind unter anderem der Jugendrat in Tirschenreuth, das Jugendparlament in Poppenricht oder auch Jugendgipfel, wie zuletzt 2024 in Amberg.
Auch im Landkreis Amberg-Sulzbach ist die Kommunale Jugendarbeit seit einigen Jahren schon bemüht, die Jugend mit ins Boot zu nehmen. Dort gibt es – sehr erfolgreich das Programm „SagWas“, das bereits zahlreiche Jugendprojekte möglich gemacht hat.
Dass Jugendliche mehr mitreden, mitgestalten und mitentscheiden sollen, darüber waren sich die Teilnehmer der Bezirkskonferenz einig. Die Städte und Gemeinden müssen nur die Möglichkeiten dafür schaffen.
(db)