Fr., 23.12.2022 , 11:48 Uhr

Friedenfels

Brauerei gerettet: Mitarbeiter werden übernommen

Die Schlossbrauerei Friedenfels ist gerettet: Das hat die Brauerei heute bekannt gegeben.

Am heutigen Vormittag ist die erlösende Nachricht gekommen: die Schlossbrauerei Friedenfels ist gerettet. Ein Investor sei eingestiegen, so Betriebsratsvorsitzender Alexander Michl. Für die Mitarbeiter geht es also weiter, die Erleicherung ist groß.

Auch Bürgermeister Oskar Schuster freute sich und gratulierte einigen Mitarbeitern auf der Straße. Es wäre eine Tradition weggebrochen, so Schuster. Friedenfels ohne Schlossbrauerei sei auch für die Friedenfelser nicht vorstellbar.

Die Produktion ist wie gehabt weitergegangen. Die Kunden der Schlossbrauerei müssen auch in Zukunft nicht auf ihr Bier aus dem Steinwald verzichten. Der Investor ist allerdings noch nicht bekannt gegeben worden. Dies soll bei einer Pressekonferenz im Januar nachgeholt werden.

(tb)

Schlossbrauerei Friedenfels ist gerettet
Alle Mitarbeiter übernommen – Geplante Feste werden beliefert

Friedenfels, 23. Dezember 2022. Die Schlossbrauerei Friedenfells ist gerettet und muss nicht geschlossen werden. Das umfangreiche Medienecho rund um die geplante Einstellung des Braubetriebs führte dazu, dass sich mehrere ernsthafte Interessenten gemeldet haben und nun ein Käufer gefunden werden konnte. Zuvor intensiv geführte Gespräche der Gesellschafterfamilie von Gemmingen-Hornberg mit einer Vielzahl regionaler und überregionaler Getränkeherstellern brachten zunächst kein Ergebnis, um eine Weiterführung zu realisieren.
Die Schlossbrauerei Friedenfels wird von einem strategischen Investor aus der Oberpfalz übernommen. Der Branchenkenner verfügt über ein deutschlandweites Vertriebsnetz. Sein Ziel ist es, die traditionsreiche Brauerei fortzuführen und in einem nächsten Schritt überregional auszubauen.

Erleichterung über Fortbestand
„Wir sind sehr froh, dass es nun doch eine tragfähige Lösung für die Weiterführung unseres über 130-Jahre alten Unternehmens gibt. Gerade kurz vor Weihnachten ist das eine schöne Nachricht für Friedenfels und das gesamte Team“, erklärt Johannes Freiherr von Gemmingen-Hornberg, Geschäftsführer der Schlossbrauerei Friedenfels GmbH.
Gemeinsam mit dem Käufer wurde eine Zukunftsstrategie erarbeitet, um eine langfristige und stabile Fortführung sicherzustellen.
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden übernommen. „Diese Nachricht hätte zu keinem besseren Zeitpunkt kommen können. Die Gespräche mit dem Investor haben auf den ersten Blick einen guten Eindruck gemacht“, so Betriebsrat Alexander Michl.

Belieferung der Kunden sichergestellt
Der Käufer wird sich im kommenden Jahr in erster Linie auf das Kerngeschäft rund um Friedenfels konzentrieren. „Keinem Kunden wird das Bier ausgehen“, freut sich Vertriebsleiter Gastronomie Helmut Radimerski. Über den Festservice, schon vor Corona ein Aushängeschild der Schlossbrauerei, heißt es von der Käuferseite: „Alle schon vereinbarten Feste und Veranstaltungen können wie geplant stattfinden.“

(Pressemitteilung Schlossbrauerei Friedenfels)

Alexander Michl Arbeitsplätze Braubetrieb Brauerei Brauerei Friedenfels Christian Mitterbauer Friedenfels Investor Investor gefunden Käufer Landkreis Tirschenreuth Martin Bischof Mitarbeiter Oberpfalz Oberpfalz TV Oskar Schuster OTV Schlossbrauerei Schlossbrauerei Friedenfels Wirtschaft

Das könnte Dich auch interessieren

25.03.2025 Wirtschaftsminister Aiwanger: Freude über den Fortbestand des Sägewerks Im Plößberger Sägewerk wird seit einigen Wochen wieder gearbeitet. Nachdem die Rettenmeier Holding aus Franken das insolvente Ziegler-Werk übernommen hatte, geht es nun also wieder voran und, so Geschäftsführer Dr. Stephan Lang, auch wieder bergauf. Lang führt 2 Gründe an, warum Rettenmeier eingestiegen ist. Zum einen liege das Sägewerk in einem der größten Rohstoffgebiete in 13.02.2026 Bundesumweltminister vor Ort: Bitte auf mehr Ausnahmen bei Entnahmen Nach Angaben der Teichwirte können die wirtschaftlichen Einbußen durch den Otter in einzelnen Betrieben bis zu 90 Prozent betragen. Landrat Roland Grillmeier verweist darauf, dass rund die Hälfte aller in Bayern gemeldeten Fischotterschäden aus der Oberpfalz stammen. Grillmeier rief die Teichwirte erneut dazu auf, sich am engmaschigen Monitoring zu beteiligen, um verlässliche Bestandszahlen zu erhalten. In 09.02.2026 DJK Falkenberg gewinnt Inklusionspreis der Stiftung „Lebenshilfe Tirschenreuth“ Projekte aus den Ortschaften Falkenberg, Waldsassen und Kemnath haben den Inklusionspreis der Stiftung „Lebenshilfe Tirschenreuth“ gewonnen. Den ersten Platz belegte die DJK Falkenberg für ihr gelebtes inklusives Vereinsengagement. Auch das Projekt Minitom von Siemens in Kemnath und die Aktion Leben-Plus in Waldsassen wurden ausgezeichnet. Die Preise, die auf der Burg Falkenberg verliehen wurden, sind mit 03.02.2026 „Kemnath bewegt“ – 45. Seniorenfasching im Landkreis Tirschenreuth Buntes treiben in der Mehrzweckhalle in Kemnath. Der Waldecker Carnevalsverein hatte zum 45. Seniorenfasching des Landkreises Tirschenreuth geladen. Auf die rund 500 Gäste wartete ein Nachmittag voll Tanz, Musik und Unterhaltung. Nahezu alle Faschingsgesellschaften aus dem Landkreis waren vertreten. Der nächste Seniorenfasching im kommenden Jahr wird dann wieder in Tirschenreuth selbst von der Tursiana ausgerichtet.