Mi., 08.10.2025 , 16:43 Uhr

Wackersdorf

Bürgerversammlung in Wackersdorf

Zur Bürgerversammlung in Wackersdorf sind zahlreiche Menschen in die Rathausstuben gekommen. Nach dem Bericht des Bürgermeisters konnten die Bürger Anfragen an die Stadt stellen. Das größte Thema dabei: Lärmbelästigung.

Um die 80 Menschen sind nach Einschätzung von Bürgermeister Thomas Falter in die Rathausstuben gekommen, um an der Bürgerversammlung in Wackersdorf teilzunehmen. Bürgermeister Falter informierte die Bürger anfangs über die aktuelle Situation der Gemeinde. So sei diese beispielsweise schuldenfrei und habe finanzielle Rücklagen in Höhe von etwa 20 Millionen Euro.

Das aktuelle Großprojekt, die Erneuerung des Ortskerns, schreite laut Falter gut voran. Eine genaue Zeitangabe, wann die Baumaßnahmen zur Ortskernerneuerung abgeschlossen werden, könne der Bürgermeister aber noch nicht nennen. Und auch der Breitbandausbau war Thema im Bericht des Bürgermeisters. Am 21. Oktober ist der Spatenstich für den Glasfaserausbau des Hauptorts angesetzt. Der Ausbau soll dann bis Ende 2026 abgeschlossen sein, so Thomas Falter.

Nach dem Bericht des Bürgermeisters hatten die Bürger die Gelegenheit Anfragen an die Gemeinde heranzutragen. Hauptanliegen dabei war die Lärmbelästigung der Anwohner am Murner See durch Veranstaltungen im Murano Beachclub. Im vergangenen Jahr habe es 39 Veranstaltungen mit zum Teil stark erhöhter Lautstärke bis 24 Uhr gegeben, so die Anwohner. Im Schlafzimmer eines Bürgers sei es eigenen Angaben zufolge doppelt so laut gewesen, wie in einem Industriegebiet zulässig.

Die Gemeinde hat bereits entsprechende Schritte geplant und will alle Beteiligten künftig an einen Tisch bringen, um an einer Lösung zu arbeiten. Zudem gebe es jetzt Abstimmungsthemen behördlicherseits. Dabei gehe es darum, wie viele Sonderveranstaltungen zu genehmigen sind. An diese Sonderveranstaltungen müsse sich der Beachclub halten, ansonsten werde nur noch die leise Hintergrundmusik in der Bar laufen, so Thomas Falter.
Und noch ein weiteres Thema hat die Bürger beschäftigt. Die Parksituation am Murner See im Sommer. Hier habe die Gemeinde laut Falter bereits reagiert und Halteverbotsschilder und Schranken eingerichtet, um Rettungswege frei zu halten. Zudem habe die Gemeinde eine kommunale Verkehrsüberwachung eingerichtet und arbeite intensiv mit der Polizei zusammen.

(km)

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