Im Weidener Champagnerprozess ist am Landgericht am Nachmittag die Champagnerflasche präsentiert worden, in der sich statt Champagner reines MDMA befunden hatte. Dazu erklärte ein Sachverständiger des Landeskriminalamts, wie der oder die Täter die Flasche manipuliert hatten. Am Flaschenboden sei ein Loch ersichtlich, durch das das MDMA eingefüllt worden sei. Danach sei die Flasche wieder verschlossen worden. Der Aluminiumverschluss am Kopfstück der Flasche sei unbeschädigt gewesen. Mit dem Inhalt der Flasche hätten rund 6.500 Ecstasy-Tabletten hergestellt werden können, erzählte am Vormittag ein weiterer Sachverständiger des Landeskriminalamts. Der Prozess wird am Donnerstag fortgesetzt.
(tb)