Mo., 19.08.2024 , 11:58 Uhr

Weiden

Daheim weiter unbesiegbar – Weiden schlägt auch Neumarkt

Im Sparda Bank Stadion bleibt die SpVgg SV Weiden eine Macht. Vier Spiele hat die SpVgg bisher auf heimischen Rasen absolviert, vier mal verließ die Riester-Elf den Platz als Sieger.

Dabei hatte es in den ersten 45 Minuten nicht danach ausgesehen, als könnten die Hausherren ihre Siegesserie im eigenen Stadion ausbauen. Weiden begann fahrig. Gegen den Ball zu passiv und mit dem Ball viel zu statisch. Dementsprechend war wenig gefährliches von den Weidenern dabei. Anders auf Neumarkter Seite. Der ASV spielte eine gute erste Halbzeit, verpasste es aber sich dafür zu belohnen. Die beste Möglichkeit vergaben die Gäste bereits in der 9. Minute. Nach Chaos im SpVgg-Strafraum reagierte Becic überragend und hielt so die Null für sein Team.

Riester-Umstellungen bringen die Wende

Weidens Coach Michael Riester war mit der ersten Hälfte seines Teams alles andere als zufrieden und reagierte in der Pause. Ein paar taktischen Änderungen ließ er direkt zum Wiederanpfiff drei Wechsel folgen. Geiler, Ruda und Anushervoni kamen für Pühler, Fillo und Bauer. Und die taktischen Anpassungen zeigten direkt Wirkung. Weiden war vom Anstoß weg in Halbzeit zwei das bessere Team und erspielte sich mehrfach gefährliche Aktionen. Neumarkt wusste nicht so recht auf die erstarkten Weidener zu reagieren und verlor den Faden. Dementsprechend in Ordnung ging auch Rodlers Führungstreffer in der 68. Minute.

Matchwinner Eldin Becic

Der wichtigste Weidener an diesem Nachmittag sollte zwischen den Pfosten stehen. Becic hatte die SpVgg nicht nur im ersten Durchgang im Spiel gehalten, er war auch im zweiten Durchgang in den genau richtigen Momenten zur Stelle. In der 72. hielt er einen Foulelfmeter von Moratz und verhinderte so, dass die Partie spät noch kippte. Nur fünf Minuten später war es dann nämlich der eingewechselte Anushervoni der zur 2:0 Vorentscheidung traf. Wieder nur fünf Minuten später war es dann wieder Weidens Keeper der im Mittelpunkt stand. 83 Minuten waren gespielt, als er eine Neumarkter Großchance herausragend parierte und dem ASV damit endgültig den Zahn zog.

In der Tabelle steht die SpVgg jetzt auf Rang drei mit 13 von 21 möglichen Punkten. Für einen Aufsteiger ein überragend guter Wert. Einzig Eichstätt und Erlangen sind mit 18 Punkten noch besser gestartet. Auch wenn die Niederlage in Weiden am Wochenende weh tat, auch in Neumarkt können sie auf einen klasse Saisonstart blicken. Mit 12 Punkten belegt der ASV Platz 6.

(ac)

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