Do., 02.12.2021 , 12:25 Uhr

Gesundheitstipp

Die Varianten einer Gastritis und was dagegen hilft

Der Magen ist Teil unseres Verdauungstrakts und kann viele Beschwerden auslösen. Was beispielsweise bei einer Magenschleimhautentzündung hilft, das erklären wir Ihnen im heutigen Gesundheitstipp.

Er ist eine sackartige Erweiterung zwischen unserer Speiserröhre und unserem Zwölffingerdarm – und ist er unterzichtbar für unser Verdauungssystem: Der Magen. Doch in ihm können auch viele Krankheiten entstehen, wie etwa eine Gastritis – eine Entzündung der Magenschleimhaut.

Akute Form der Gastritis
Ist diese akut, dann ist ein typisches Symptom ein starker Schmerz im Oberbauch. In der Regel klingt eine akute Gastritis jedoch schnell wieder ab, erklärt Gastroenteorologe Dr. Eberhard Meier aus Amberg.

Chronische Form der Gastritis
Eine Gastritis kann jedoch auch chronisch verlaufen. In diesem Fall wird zwischen einer Typ A, Typ B und Typ C-Gastritis unterschieden.

Typ A: Diese Variante ist autoimmunbedingt, führt zu einem Schleimhaut-Abbau, aber macht in der Regel keine bis wenig Beschwerden.
Typ B: Die zweite Variante ist die „klassische“ Variante. Mögliche Symptome, die sich jedoch eher schleichend entwickeln, sind Magenschmerzen, Völlegefühl, Appetitlosigkeit oder Übelkeit. Ausgelöst durch sogenannte Helicobacter-Bakterien.
Typ C: Bei der C-Variante wird die Schleimhaut meist durch Medikamente beschädigt, wie etwa durch Aspirin oder Ibuprophen.

Der Rat von Experte Dr. Eberhard Meier: Schmerzmittel nicht zu oft nehmen und Vorsorgeuntersuchungen – in Form einer Magenspiegelung – unbedingt wahrnehmen und ernst nehmen. Denn die genannten Helicobacter-Bakterien, die im Zusammenhang mit der Typ B-Variante stehen, seien für etwa 75 Prozent der Magenkrebs-Fälle verantwortlich.

Zudem sollte psychischer Stress so gut es geht vermieden werden. Denn Stress und Belastungen schlagen sich in unserem Magen nieder. Was bei Problemen mit der Magenschleimhaut außerdem helfen kann: Auf Kaffee, Alkohol und Schärfe verzichten. Dagegen viel Tee trinken und sich fettarm und ballaststoffreich ernähren.

(cg)

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