Für viele Menschen ist die ständige Erreichbarkeit anstrengend und der Wunsch nach Abwesenheit wird laut. In den Städten selbst lässt es sich kaum abschalten, denn selbst wenn das eigene Handy aus ist, stößt man überall auf Menschen mit Smartphones oder Informationsquellen. Wandern scheint das perfekte Hobby für all jene zu sein, die sich gern zurückziehen und erholen möchten. Wie bereitet man sich vor?
Raus in die Natur mit der passenden Vorbereitung
Bevor es los zur ersten Wanderung geht, braucht es die richtige Ausrüstung. Für bequemes Fortkommen ist es entscheidend, welche Wandersocken Herren und Damen tragen, welche Unterwäsche sie wählen und wie gut die Bekleidung allgemein sitzt.
In den sozialen Medien tauchen immer wieder Wanderfotos von Leuten auf, die im perfekten Abend-Look auf Bergen stehen oder mit optimalem Make-Up das Ende der Tour verkünden. Dahinter stecken Filter oder gestellte Bilder, denn beim Wandern fließt der Schweiß und es wird anstrengend.
Daher ist spätestens ab der zweiten Tour auch eher die Frage wichtig, welche Wandersocken Damen und Herren kaufen, als welcher Lippenstift sich gut auf dem Foto macht.
GPS statt Smartphone sorgt für Orientierung
Um den Digital Detox konsequent durchzuziehen, empfiehlt sich die Nutzung eines dedizierten GPS-Geräts, anstelle der typischen Karten-Apps auf dem Handy. Der GPS-Empfänger verlockt nicht mal eben dazu, einen Blick in die Mails zu werfen oder Nachrichten zu beantworten, außerdem ist er robuster und hat eine deutlich längere Akkulaufzeit als ein Smartphone.
Selbst in den tiefsten Tälern ist der Empfang sichergestellt. Wenn die Route vorab aufs Gerät geladen wurde, kann das Smartphone tief im Rucksack vergraben sein, während man die Augen dort hat, wo es schön ist.
Smartphone als Backup trotzdem ins Gepäck
Obwohl der Wunsch nach Ruhe absolut verständlich ist, wäre es fahrlässig, das Smartphone ganz zu Hause zu lassen. Für den Notfall sollte es als Backup immer dabei sein, ausgeschaltet oder im Flugmodus leistet es seinen Dienst.
Die Berge oder Wälder können tückisch sein, ein plötzlicher Wetterumschwung oder eine Verletzung machen die schnelle Erreichbarkeit von Rettungskräften notwendig.
Beim Digital Detox geht es nicht darum, die Vorzüge des Smartphones auszuschalten, sondern sich bewusst gegen Ablenkung zu entscheiden. Das Handy ist beim Wandern lediglich ein Notfallkoffer, der hoffentlich nie geöffnet werden muss.
Soziales Detox ganz bewusst genießen
Das Ziel beim Wandern mit sozialem Detox besteht darin, die Wahrnehmung wieder zu verschieben. Beim Sport liegt der Körper auf den eigenen Empfindungen und Wahrnehmungen. Rundherum knacken Äste und Bäume rauschen im Wind. Das Knirschen der Schuhe auf dem Asphalt und das Vogelzwitschern ersetzen das monotone Klingeln des Handys.
Wenn man zwanglos durch die Natur wandert und darauf verzichtet, jeden Moment sofort in den sozialen Medien zu teilen, wird das Erlebnis intensiver und nachhaltiger.
Schon wenige Stunden pro Woche können ausreichen, die Flut der ewigen Erreichbarkeit zu durchbrechen und mental zurück zu den Basics zu kehren. Selbstwahrnehmung, Achtsamkeit und Umgebung sind drei wichtige Themenfelder, die sich auf einer solchen handyfreien Tour neu (wieder)-entdecken lassen.
(exb)