Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten – Verkauft! Unter diesem Motto stand die alljährliche Fundradversteigerung im Jugendzentrum Weiden. 70 Fahrräder, darunter Kinder-, Damen- und Herrenräder, hat das Fundbüro Weiden angeboten. Zusätzlich konnten auch E-Scooter und ein Cityroller ersteigert werden.
Die Fahrräder würden von den Bürgern abgeben oder von der Polizei gebracht werden, so Thomas Plößl, der Auktionsleiter.
Die Versteigerung der Fundräder verfolgt dabei verschiedene Ziele. Für das Fundbüro ist es wichtig die Fahrräder los zu werden, damit in den Räumen wieder Platz ist. Denn jedes Jahr werden immer wieder um die hundert Räder abgeben.
Das wichtigere Ziel ist aber, den Bürgern die Möglichkeit zu bieten, ein gebrauchtes Fahrrad für wenig Geld zu ersteigern. Denn so könne sich auch jemand, der nicht so viel Geld hat, ein günstiges Fahrrad ersteigern, so Reinhold Wildenauer, der 3. Bürgermeister der Stadt Weiden.
Die meisten der Fahrräder wurden für ein paar wenige Euros versteigert. Das teuerste Rad für 100 Euro. Das Startgebot lag bei zwei Euro.
Das Geld, das das Fundbüro durch die Versteigerung eingenommen hat, fließt durch die Stadt Weiden in soziale Zweke. Das Geld kommt dabei auf eine bestimmte Haushaltsstelle. Der Oberbürgermeister entscheidet schließlich, für was das Geld genutzt wird.
16 der 70 Fahrräder hat das Fundbüro nicht versteigern können, weil sich niemand für diese interessiert hat. Die Räder bekommen bei gutem Zustand nächstes Jahr noch einmal die Chance, von Besuchern ersteigert zu werden und vielleicht finden sie dann ein neues Zuhause.
(md)