Do., 10.12.2020 , 11:07 Uhr

Ebermannsdorf: Unterricht im Waldklassenzimmer

Unterricht heißt für Schüler momentan: Maske tragen, kalte Klassenzimmer wegen häufigen Lüftens und eine strikte Sitzordnung. Da kann der Spaß am Unterricht schnell vergehen und die Konzentration fällt dann auch schwer. Viele Schulen gehen deshalb momentan verstärkt nach draußen in die Natur.

So auch die Grundschule Ebermannsdorf. Sie hat seit dem Sommer verstärkt im Wald Unterricht gegeben – und hat damit so positive Erfahrungen gemacht, dass das Waldklassenzimmer nun fest in den Schulalltag integriert werden soll.

Am Anfang seien die Kinder noch etwas aufgeregt gewesen, so die Erfahrung von Lehrerin Ulrike Erlbacher. Aber nach etwas Zeit im Waldklassenzimmer habe sich das gelegt und die Kinder seien ruhiger und konzentrierter geworden. Durch den Spaziergang am Hin- und Rückweg sind die Kinder außerdem ausgelasteter.

Treibende Kraft hinter der Einrichtung des Waldklassenzimmers war Rektorin Heidrun Leitz. Unterstützung fand sie bei Bürgermeister Erich Meidinger und Waldbesitzer Hubertus von Eyb. In Coronazeiten seien die Möglichkeiten im Klassenzimmer stark eingeschränkt, so die Rektorin. Durch einen strengen Sitzplan wegen der Hygienevorschriften ist die Bewegung im Klassenzimmer stark eingeschränkt: Sitzkreise, Gruppenarbeiten – das sei momentan alles nicht möglich. Im Wald hingegen lässt sich mehr Bewegung und Abwechslung in den Unterricht integrieren – und gleichzeitig die Ansteckungsgefahr senken.

Jede der vier Grundschulklassen soll mindestens einen festen Tag im Monat für das Waldklassenzimmer eingeteilt werden. Denn an der Grundschule Ebermannsdorf ist klar: Der Unterricht im Freien hat sich bewährt.

(az)

Baby Babypflege Babypuder Badewanne Basezusatz Beratung Gesundheit Gesundheitstipp Hebamme Kind Kinder Klaudyna Klinikum St. Marien Amberg Leitende Hebamme Oberpfalz Oberpfalz TV OTV Pflege Säugling

Das könnte Dich auch interessieren

19.09.2025 Verleihung des Weißen Engels – Auszeichnung für stille Helfer mit großem Herz 10 „Weiße Engel“ geehrt. Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach hat in Regensburg den „Weißen Engel“ an zehn besonders engagierte Bürger aus der Oberpfalz verliehen. Mit dieser Auszeichnung ehrt der Freistaat Menschen, die sich ehrenamtlich in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Prävention engagieren, beispielsweise in der Demenzbetreuung, der Hospizbegleitung oder bei der Unterstützung von Angehörigen. 27.01.2026 Flutlicht und Schlitten: Winterfreude in Haselmühl Flutlicht-Rodelspaß am Berg Wiesental in Haselmühl. Gestern Abend erstrahlte der Berg Wiesental in hellem Licht, denn die Freiwillige Feuerwehr Haselmühl hatte spontan angekündigt, die Rodelstrecke ab 17 Uhr zu beleuchten. Zahlreiche Kinder haben mit ihren Eltern das Angebot angenommen. Die Schlittenfahrer konnten sich unten mit Kinderpunsch und Heißgetränken stärken. (kw/ Kamera: Hans Bernreuther) 09.01.2026 Jakob und Emma auf Vogelsuche - Die „Stunde der Wintervögel“ beginnt! Kurz vor neun Uhr am Morgen zieht sich Familie Gnatz warm an. Der kleine Jakob steht schon bereit – Fernglas in der Hand, Mütze tief ins Gesicht gezogen. Der Zweijährige kann es kaum erwarten, hinauszugehen und Vögel zu zählen. Ein kurzer Moment, in dem er suchend in den Himmel blickt – und schon tauchen die 11.11.2025 SEGA feiert 20 Jahre Engagement für seelische Gesundheit im Alter Der Verein zur Förderung der seelischen Gesundheit im Alter, kurz SEGA, hat in Sulzbach-Rosenberg seinen 20. Geburtstag gefeiert. Der Verein bietet Bildungsangebote und Beratung an, zum Beispiel die Demenzwochen, die „Spektakel‑Schatulle“ zum generationenübergreifenden Austausch und Fachtage für Fachkräfte und Ehrenamtliche. Im Mittelpunkt der Reden standen der Vorsitzende Dr. Klaus Gebel und seine Stellvertreter, die den