Di., 01.02.2022 , 17:50 Uhr

Regensburg

Ein Mann nach einer Auseinandersetzung verletzt - Polizei gründet Ermittlungsgruppe "Bad"

Am Montagabend ist es in Regensburg am Rande der Versammlungen gegen die Corona-Maßnahmen zu Auseinandersetzungen zwischen mehreren Menschen gekommen. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht dringend Zeugen.

Auf der Fußgängerbrücke sprühte eine Frau am Montag gegen 19 Uhr nahe der Badstraße nach ersten Erkenntnissen der Polizei mit Reizgas, wodurch mehrere Menschen verletzt wurden und Reizungen sowie Atembeschwerden erlitten. Drei von ihnen mussten ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Der Grund für das Handeln der Frau und die genaueren Umstände sind Gegenstand noch laufender Ermittlungen.

Kurze Zeit später kam es ebenfalls auf der Brücke zu einer weiteren Auseinandersetzung zwischen einem 26-jährigen Mann aus Regensburg und zwei Unbekannten. Nach einem kurzen Wortwechsel soll der 26-Jährige unvermittelt angegriffen worden sein. Er erlitt Kopfverletzungen und musste stationär in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Sein Zustand ist stabil und er konnte zwischenzeitlich zum Tatgeschehen befragt werden. Nach derzeitiger Sachlage soll es sich bei den potentiellen Angreifern um zwei schwarz gekleidete und vermummte Personen gehandelt haben, eine von ihnen war rund 170 cm groß, die nach dem Angriff über die Badstraße in Richtung Schopperplatz flüchteten. Die genauen Hintergründe zur Tat sind noch Gegenstand intensiver Ermittlungen.

Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat noch am gestrigen Abend und in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Regensburg die Ermittlungen jeweils wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung übernommen. Zur Fallklärung wurde die Ermittlungsgruppe „Bad“ gegründet. Der Name ergibt sich aus der dem Tatort nahegelegenen Badstraße. Polizeikräfte befanden sich zum Zeitpunkt der Tat nicht auf der Brücke. Derzeitige Erkenntnisse deuten darauf hin, dass zumindest ein Teil der beteiligten Personen vorher an Versammlungen in der Innenstadt teilgenommen hat.

Zeugenaufruf und Hinweishotline
Zur Tatzeit sollen sich mehrere Menschen im Bereich des Tatorts aufgehalten haben, die als mögliche Zeugen in Betracht kommen.

Die Kriminalpolizei bittet deshalb zur Klärung des Falls dringend um Hinweise von Zeugen!

Hinweise werden rund um die Uhr über die

Hinweishotline 0941/506-2888

oder über jede andere Polizeidienststelle entgegen genommen.

(vl)

Auseinandersetzungen Bad Brücke Demonstration Eiserner Steg Erkenntnisse Ermittlungsgruppe Hinweishotline Oberpfalz Oberpfalz TV OTV Polizei Regensburg Reizgas Tatort Verletzungen Versammlung Zeugen

Das könnte Dich auch interessieren

03.02.2026 Fußgänger stirbt nach Verkehrsunfall – Zeugen nach Fahrerflucht gesucht Die Polizei macht jetzt unter anderem mit Plakaten darauf aufmerksam. Wer am Mittwoch zwischen 21 und 22 Uhr in der Martin-Zehender-Straße Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, die mit dem Unfallgeschehen in Verbindung stehen könnten, soll sich bei der Polizeiinspektion Waldsassen unter 09632/849-0 melden. Unter anderem eine einzelne Person und eine Person mit zwei Hunden sollen 02.02.2026 Schlag gegen Kinderpornografie: Kripo Amberg stellt 40 Datenträger sicher Ermittlern der Kriminalinspektion Amberg ist ein wichtiger Schlag gegen Kinderpornografie gelungen. Wie die Polizei heute bekanntgab, durchsuchten mehr als 30 Beamte vergangene Woche insgesamt sechs Objekte in Stadt und Landkreis Schwandorf und im Landkreis Amberg-Sulzbach. Dabei ging es um den Besitz, die Verbreitung und die Herstellung von kinder- und jugendpornografischen Inhalten. Mehr als 40 Datenträger 22.01.2026 Heimliche Aufnahmen per Drohne: Festnahme in Bad Neualbenreuth Ein 41-Jähriger soll im Landkreis Tirschenreuth mit einer Drohne heimlich durch Wohnungsfenster gefilmt haben. Ein Zeuge hatte die Drohne und ein verdächtiges Auto der Polizei gemeldet. Bei der Kontrolle des Wagens in Bad Neualbenreuth entdeckten Beamte dann die Drohne mit abgeklebten Lichtern. Bei einer Wohnungsdurchsuchung des Verdächtigen im Landkreis Bamberg fanden Ermittler zudem zahlreiche Speichermedien 07.01.2026 Zeugenaufruf: Sexuelle Belästigung im Regionalexpress von Amberg nach Regensburg Das Polizeipräsidium Oberpfalz informierte die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen über die Mitteilung einer Frau, die Opfer einer exhibitionistischen Handlung in einem Regionalexpress von Amberg nach Regensburg wurde. Ersten Erkenntnissen zufolge hat gegen 14:15 Uhr ein bisher unbekannter Täter im Regionalexpress 40 von Amberg nach Regensburg eine junge Frau sexuell belästigt, indem er vor ihr an seinem entblößten