Eine Einbruchserie im Raum Flossenbürg, Hohenthan und Waidhaus beschäftigt die Kriminalpolizei Weiden. Möglicherweise hängen die Fälle zusammen. Betroffen ist auch die KZ- Gedenkstätte Flossenbürg, dort wurde ein Tresor sowie Bargeld entwendet.
„Wir wurden Opfer eines offensichtlich kriminellen Überfalls. Das Beklauen von Sozialprojekten ist die niederträchtigste Art des Eigentumsdeliktes. Wir und das Museumscafé fühlen uns persönlich angegriffen.“, sagt Prof. Dr. Jörg Skriebeleit, Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.
Das Museumscafé im Bildungszentrum der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg ist Teil des Heilpädagogischen Zentrums Irchenrieth. Das Besondere am Café ist, dass Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung im Dienstleistungsbereich entstanden sind. Unter dem Motto „fordern und fördern“ arbeiten alle Mitarbeitenden in den verschiedenen Arbeitsfeldern, wie Service, Küche und Reinigung.
In der Silberhüttenstraße in Flossenbürg wurde zwischen 11. und 12. Juli zweimal eingebrochen, kurz darauf auch in einen Verbrauchermarkt. Gestohlen wurden dort ebenfalls Bargeld und mehrere Tresore. In einem Betrieb wurden Geldkassetten aufgebrochen. In Hohenthan stahlen Einbrecher Bargeld aus einem Büro. Im Freibad Waidhaus öffneten die Täter mehrere Tresore und versprühten einen Pulverlöscher, was zusätzlichen Schaden verursachte. Wer in den letzten Tagen etwas Auffälliges bemerkt hat, wird gebeten, dies der Kriminalpolizei Weiden zu melden. (0961/401-2222)
(ls)