Fr., 23.01.2026 , 13:14 Uhr

Falkenberg

Eine eigene bayerische Jugend-App? Das sagen Oberpfälzer Jugendliche dazu

Braucht es eine eigene bayerische Jugend-App – und wenn ja, wie soll eine solche App aussehen? Diese Fragen sollten nun Oberpfälzer Jugendliche selbst beantworten. Bei einem Workshop im Jugendmedienzentrum T1.

Mithilfe von Tablets haben Jugendliche eigene Werbespots für eine potenzielle Jugend-App gedreht. Wie eine solche App speziell für Jugendliche aussehen könnte, darum hat sich einen Nachmittag lang alles am Jugendmedienzentrum T1 in Tannenlohe gedreht. Jugendliche aus Windischeschenbach und Fachkräfte aus der Jugendarbeit sollten die Fragen beantworten: Braucht es ihrer Meinung nach eine eigene bayerische App für die Jugend? Und wenn ja, wie sollte die aussehen?

Hinter dem Workshop stehen das JFF-Institut für Medienpädagogik und der Bayerische Jugendring. Die Jugendlichen haben in kleinen Gruppen Ideen erarbeitet, was für Funktionen eine bayerische Jugend-App haben könnte und was sie sich wünschen. „Ich finde schon, dass eine eigene Jugend-App gut wäre“, findet zum Beispiel der Workshop-Teilnehmer Basti. Denn auf Instagram und TikTok seien auch viele schlechte Inhalte zu finden, so seine Meinung.

„Man könnte in so einer App zum Beispiel herausfinden, welche Vereine zu einem passen oder welche Festivals es in der Nähe gibt und wie sie bewertet werden“, so die Ideen von Raphi. Auch weitere Workshop-Teilnehmer wünschen sich bei einer Jugend-App Angebote für lokale Veranstaltungen. „Und eventuell Faktenchecks zu Videos im Internet“, ergänzt Eva.

Beteiligung im digitalen Raum

Was den Initiatoren der Workshops wichtig ist: Die App soll nicht nur Service-Leistungen für die Jugendlichen bieten, also zum Beispiel mit einem Veranstaltungskalender oder einer Taschengeld-Jobbörse. Sondern ihnen auch aktive Beteiligung ermöglichen. Das sei auch ein Wunsch aus der Politik, so Philipp Seitz, Präsident des Bayerischen Jugendrings. „Denkbar wären zum Beispiel interaktive Umfragen in der App, mit denen man ein Stimmungsbild der Jugendlichen einfangen kann.“

Ideensammlung über die kommenden Monate

Momentan läuft quasi die Brainstorming-Phase. Der Workshop in Tannenlohe war der zweite in Bayern, weitere sollen bis zum Sommer folgen. Der Jugendring und das JFF sammeln alle Ideen, die dabei entstehen. Diese reichen sie dann an das Sozialministerium und den Landtag weiter – mit dem Ziel, eine App auf den Weg zu bringen. „Außer, die Jugendlichen sagen, es braucht keine App – das könnte ja auch sein“, gibt Seitz zu bedenken.

Zumindest in Falkenberg sah es aber nicht danach aus – hier standen die Jugendlichen einer eigenen App positiv gegenüber Die Ideen der Oberpfälzer Schüler werden in das bayernweite Projekt nun einfließen.

(az)

BJR Dr. Niels Brüggen eine App für die Jugend JFF Leiter Abteilung Forschung Jugend-App Jugendmedienzentrum T1 Oberpfalz Oberpfalz TV OTV Philipp Seitz Präsident des Bayerischen Jugendrings Tannenlohe Workshop

Das könnte Dich auch interessieren

03.06.2025 Jugendmedienzentrum T1 vergrößert sich Mehr oder weniger einzigartig in der Region. Das ist das Jugendmedienzentrum T1 bei Falkenberg. Dort lernen Schüler grenzüberschreitend, also beispielsweise auch Jugendliche aus Tschechien, den richtigen Umgang mit Medien. Bislang Leuchtturmprojekt Laut des ersten Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags Tobias Reiß sei das Jugendmedienzentrum bei Falkenberg ein Pionierprojekt. Bislang habe sich keine andere Kommune oder ein 22.01.2026 Kliniken Nordoberpfalz bekommen neuen Vorstand – Hoffmann geht im Juni Vorstandswechsel bei den Kliniken Nordoberpfalz: Ralph Junghans übernimmt Mitte April das Amt des Vorstands. Er ist 36 Jahre alt und war zuvor Geschäftsführer des Helios Vogtland-Klinikums in Plauen. Er bringt zehn Jahre Erfahrung im Gesundheitswesen mit. Junghans löst Michael Hoffmann ab, der im Juni aus dem Amt ausscheidet. Er leitete die Kliniken seit 2019 und 22.01.2026 Heimliche Aufnahmen per Drohne: Festnahme in Bad Neualbenreuth Ein 41-Jähriger soll im Landkreis Tirschenreuth mit einer Drohne heimlich durch Wohnungsfenster gefilmt haben. Ein Zeuge hatte die Drohne und ein verdächtiges Auto der Polizei gemeldet. Bei der Kontrolle des Wagens in Bad Neualbenreuth entdeckten Beamte dann die Drohne mit abgeklebten Lichtern. Bei einer Wohnungsdurchsuchung des Verdächtigen im Landkreis Bamberg fanden Ermittler zudem zahlreiche Speichermedien 22.01.2026 21.000 Euro für 22 gemeinnützige Projekte im Landkreis Tirschenreuth Die Sparkassenstiftung im Landkreis Tirschenreuth hat in diesem Jahr 21.000 Euro an gemeinnützige Projekte verteilt. Damit fördert sie 22 Initiativen aus Sport, Brauchtum, Musik, Kultur sowie Jugend- und Freizeiteinrichtungen – ebenso wie Städte, kommunale Einrichtungen und kirchliche Träger. Beispiele wären die Schützengesellschaft 1898 Mitterteich oder die Jugendblaskapelle Kemnath. Seit ihrer Gründung 1994 hat die Stiftung