Fr., 03.04.2026 , 17:00 Uhr

Vohenstrauß

Einführung des neuen Forstbetriebsleiters in Vohenstrauß

Ruhestand für den Forstbetriebsleiter Stefan Bösl. Der Forstbetrieb Flossenbürg feiert die Einführung seines Nachfolgers Stefan Wimberger in Vohenstrauß.

160 000 Arbeitsplätze in Bayern, nur durch den Rohstoff Holz. Aber nicht nur für viele Menschen sind der Forst und die Wälder wichtig, sondern auch für das Klima und die Natur. Der Erhalt gesunder Wälder steht dabei im Mittelpunkt. So auch in der Arbeit des neuen Forstbetriebsleiters Stefan Wimberger, der in Vohenstrauß feierlich in sein neues Amt eingeführt wurde.

Der Forstbetrieb Flossenbürg war bisher von den Folgen des Klimawandels, wie Borkenkäferkamalitäten weitegehend verschohnt, so Stefan Wimberger. Die Förster arbeiten in der Natur und beobachten die Auswirkungen des Klimawandels, um die Wälder dann fit für die Zukunft zu machen.

Kontrolle, Pflege und Stabilität sorgen für einen fitten Wald, der den neuen Bedingungen durch den Klimawandel standhält. So auch die Vielfalt, die im Fokus der Oberpfälzer Förster steht. Ab vier verschiedenen Baumarten kann dabei von einem Mischwald gesprochen werden. Dieser ist besonders nützlich, da Mischwälder weniger anfällig für Wetterextremen und Schadinsekten sind, die im Zuge des Klimawandels immer häufiger auftreten. Die Vielfalt ist aber nicht die einzige Aufgabe für Stefan Wimberger.

Für den Förster ist der Flossenbürger Forst durch seine tollen Wälder, dem Naturschutzgebiet und ökologischen Hotspots bestens geeignet, so Stefan Wimberger.

Für Stefan Bösl, den ehemaligen Forstbetriebsleiter stand immer der Schutz und die Nutzung des Waldes im Vordergrund. Nun tritt er seinen Ruhestand an und ebnet seinem Nachfolger mit seiner Arbeit den Weg. Stefan Bösl ist davon überzeugt, dass Stefan Wimberger seine Arbeit sehr gut fortführen wird und den Wald Klimafit gestalten wird.

Der Wald ist aber nicht nur für das Klima wichtig, sondern auch für uns Menschen. Die geringere Temperaturschwankung und höhere Luftfeuchtigkeit in den Wäldern fördern das physische und psychische Wohlbefinden der Menschen. Durch wechselnde Eindrücke wie Licht und Schatten, kann der Mensch die Belastungen und Reize des Alltags ausgleichen und entspannend.

(hp)

Einführung Forst Forstbetrieb Flossenbürg Forstbetriebsleiter Klimawandel Oberpfalz Oberpfalz TV OTV Stefan Bösl Stefan Wimberger Vohenstrauß Wald

Das könnte Dich auch interessieren

24.09.2025 Kreisausschuss berät über LTO-Nachfolge Landrat Andreas Meier und die Kreisräte Andrea Lang und Karoline Forster sind die neuen Verbandsräte die den Landkreis Neustadt an der Waldnaab im neu gegründeten Theaterzweckverband  „Neue Bühne Oberpfalz“ vertreten werden. Auch die Stadt Weiden, der Landkreis Tirschenreuth und die Stadt Kemnath sind Mitglieder in dem Zweckverband, der eine Weiterführung des bisherigen Landestheaters Oberpfalz sichern 25.06.2025 LTO-Förderverein besteht doch weiter Eigentlich stand die Auflösung des Vereins auf der Tagesordnung, doch in den vergangenen Wochen sei „viel passiert“, so die Vereinsführung wörtlich. Ein Zweckverband aus den Landkreisen Neustadt an der Waldnaab und Tirschenreuth sowie den Städten Weiden und Kemnath will noch in diesem Jahr ein neues Theaterprojekt starten – eine Verbindung von Laien- und Profitheater. Diese 30.04.2025 Jetzt also doch Schluss: Hintergründe und Reaktionen auf das LTO-Aus Bedröppelte Gesichter heute Vormittag am Landestheater Oberpfalz. Erst wenige Minuten vorher hat Insolvenzverwalter Dr. Harald Schwartz den 18 Mitarbeitern des LTO mitgeteilt, dass der Betrieb eingestellt wird. Von jetzt auf gleich sind alle arbeitslos. Dabei waren gestern noch alle optimistisch bei der Arbeit: Textlernen, Bühnenmalen, Proben. Es herrscht Ratlosigkeit. Seit dem Insolvenzantrag des LTO im 09.04.2025 Premiere von „Nicht Fisch, Nicht Fleisch“ „Nicht Fisch, Nicht Fleisch“ – ein Volksstück von Franz Xaver Kroetz aus dem Jahr 1981. Regisseur Florian Tobias Beck bringt das Stück nun in die Postmoderne und ans Landestheater Oberpfalz in die Glasfabrik nach Vohenstrauß. Es ist eine Geschichte über den technischen und gesellschaftlichen Fortschritt und die Angst der beiden Schriftsetzer Hermann und Edgar über