Mo., 19.01.2026 , 14:44 Uhr

Amberg

Emotionen und eine Bilanz – Der Neujahrsempfang in Amberg

Zu letzten Mal schüttelte Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny über 300 Gästen Hände beim Neujahrsempfang der Stadt im Rathaussaal. In seiner Rede zog er kurz vor Ende seiner 12-jährigen Amtszeit eine positive Bilanz.

Mit den Kommunalwahlen im März endet für Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny seine 12-jährige Amtszeit. Er wird nicht mehr als Kandidat für die Wahl zum Stadtoberhaupt antreten. Der Neujahrsempfang der Stadt Amberg am Wochenende stand deshalb diesmal unter einem ganz besonderen Vorzeichen. Michael Cerny hielt seine letzte Neujahrsrede als Oberbürgermeister.

Über 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft und öffentlichem Leben waren in den Rathaussaal gekommen. Die emotionale Rede des Amberger Stadtoberhauptes bedachten die Gäste mit ungewöhnlich viel Applaus.

In einer guten halben Stunde ließ Cerny dann seine fast 12-jährige Amtszeit Revue passieren. Die Stadt stehe vor allem wirtschaftlich gut da. Neue Gewerbeflächen und 3000 Neue Arbeitsplätze seien in den vergangenen 12 Jahren entstanden. Die Stadt wachse außerdem gegen den statistischen Trend und habe Weiden als zweitgrößte Stadt der Oberpfalz überholt.

Ob beim Ausbau der Schulen, bei der Digitalisierung oder über die Innenstadtmillion – Vor allem gemeinsam habe man in Amberg viel erreicht. Das Klinikum und die Planungen für das ehemalige Areal der Leopoldkaserne seien nur zwei wichtige Aufgaben, um die sich sein Nachfolger wird kümmern müssen.

Was Michael Cerny nach seiner Zeit als Oberbürgermeister machen wird, ließ er beim Neujahrsempfang noch offen. Nur eines ist sicher – im Mai wird er dann die Geschäfte an seinen Nachfolger im Amt abgeben.

(db)

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