Am GEO-Zentrum an der KTB in Windischeschenbach ist jetzt das neue Erdbodenhaus eröffnet worden. Das Gebäude widmet sich ganz dem Thema Boden und macht sichtbar, was normalerweise unter der Erde verborgen bleibt.
Im Inneren befinden sich rund 250 Bodenprofile aus ganz Bayern – von der Oberfläche bis hinunter zum festen Fels. Ergänzt wird die Ausstellung durch interaktive Stationen rund um Entstehung, Bedeutung und Schutz von Böden.
Auch das Gebäude selbst ist besonders: Es besteht unter anderem aus Stampflehm und Holz aus der Region. Die rund 50 Zentimeter dicken Lehmwände sorgen laut Architekt Peter Brückner dafür, dass das Haus „innen wie außen atmet“.
Die Baukosten liegen bei rund 650.000 Euro. Finanziert wurde das Projekt durch die Stiftung GEO-Zentrum an der KTB, Fördermittel, Sponsoren und Kredite.
Das Erdbodenhaus kann ab sofort zu den regulären Öffnungszeiten des GEO-Zentrums besucht werden.