Mi., 16.06.2021 , 16:36 Uhr

Eschenbach: Internationaler Fackellauf

Internationaler Fackellauf des Deutschen Roten Kreuzes: Das „Licht der Menschlichkeit“ kommt in Eschenbach an. 

Jedes Jahr gedenken tausende Menschen mit einem Fackellauf in Italien an die Geburtsstunde des Roten Kreuzes. Denn die Ursprungsidee der Hilfsorganisation stammt aus dem Jahre 1859, als sich der Schweizer Geschäftsmann Henry Dunant bei der Schlacht im italienischen Solferino um verletzte Menschen kümmerte. Pandemiebedingt musste der Fackelumzug dieses Jahr ausfallen.

Um trotzdem an die Geburtsstunde des Roten Kreuzes zu erinnern, startete das Deutsche Rote Kreuz einen internationalen Fackellauf. Dabei wird von Mitgliedern des Roten Kreuzes eine Fackel von Deutschland über Österreich nach Italien getragen. Jetzt kam das sogenannte „Licht der Menschlichkeit“ in Eschenbach an. Dort brachte der BRK-Landbereitschaftsleiter Dieter Hauenstein die Fackel über den Rußweiher. Die Übergabe wurde von vielen Menschen in Tretbooten begleitet.

Ziel der Aktion sei es auch, an den Ursprungsgedanken des Roten Kreuzes zu erinnern. Denn das Rote Kreuz definiere sich über das Ehrenamt, so BRK-Präsident Theo Zellner, der extra für die Fackelübergabe nach Eschenbach gereist ist.

Nach der Fahrt über den Rußweiher übergab Hauenstein die Fackel an Thomas Rauch, den BRK-Kreisverbandsvorsitzenden Weiden-Neustadt.

Die nächste Station des Fackellaufs ist Landshut. Die Aktion startete am 8. Mai in Münster, am 24. Juni soll die Fackel pünktlich zum Jahrestag der Schlacht in Solferino ankommen.

(lw / Videoreporter: Jürgen Masching)

BRK Deutsches Rotes Kreuz Ehrenamt Fackellauf Licht der Menschlichkeit Oberpfalz Oberpfalz TV OTV

Das könnte Dich auch interessieren

04.07.2025 Ehrenzeichen für 9 Weidener Bürger Ehrenzeichen für Weidener Alltagshelden. Das Bayerische Innenministerium hat neun Ehrenamtler aus Weiden, darunter Mitglieder des BRK, THW und der DLRG, für ihren Dienst ausgezeichnet. Stellvertretend überreichte Oberbürgermeister Jens Meyer die Abzeichen. Das Ehrenzeichen am Bande würdigt 25 Einsatzjahre bei einer Hilfsorganisation, und das Große Ehrenzeichen den 50-jährigen Einsatz. Dieses erhielt unter anderem Hubert Kuchenreuther für 26.02.2026 Jagdverbands-Präsident besucht Museum in Burgtreswitz Ernst Weidenbusch, der Präsident des Bayerischen Jagdverbands hat das Jagdmuseum in Burgtreswitz besucht. In seiner Ansprache lobte er die Verbindung aus Tradition, Bildungsauftrag und moderner Ausstellungsgestaltung. Das 2025 neu eröffnete Museum zeigt zahlreiche Präparate in naturgetreuen Lebensräumen. Weidenbusch trug sich beim Besuch ins Gästebuch ein. Für das passende Ambiente sorgten die Grenzland-Jagdhornbläsern. (ls/Kamera: Gustl Beer) 26.02.2026 Solidaritätskundgebung nach Angriffen auf Landratskandidaten Mehr als 100 Menschen haben in Neustadt an der Waldnaab auf dem Stadtplatz ihre Solidarität mit Landratskandidat Simon Escher-Herzog gezeigt, der zuvor bedroht und angegriffen worden war. Aufgerufen zur Kundgebung hatte das Oberpfälzer Bündnis für Toleranz und Menschenrechte Neustadt/Weiden. Hintergrund waren Morddrohungen, Sachbeschädigungen und ein Steinwurf auf Escher-Herzogs Wohnhaus. Viele Kommunalpolitiker sicherten Escher-Herzog ihren Rückhalt 23.02.2026 100 Jahre Hilfe für Hinterbliebene: Selbsthilfe Mantel feiert Jubiläum 100 Jahre Selbsthilfe Mantel: der Verein, der Menschen nach Sterbefällen unterstützt, hat am Wochenende runden Geburtstag gefeiert. 1926 wurde der Verein als „Beerdigungsverein Mantel“ gegründet. Ziel war es, in den finanziell schwierigen Zwischenkriegsjahren Bestattungen gemeinschaftlich zu finanzieren. Heute hat der Verein mehr als 1200 Mitglieder. Im Falle eines Todes erhalten Hinterbliebene 1525 Euro vollkommen unbürokratisch.