Mo., 08.10.2018 , 10:25 Uhr

Eslarn: Katastrophenschutzübung „Kranker Keiler“

Die Angst vor der Afrikanischen Schweinepest geht um. Um gerüstet zu sein, wenn sie die tschechische Grenze passiert, hat das Landratsamt Neustadt an der Waldnaab eine Katastrophenschutzübung initiiert. Dabei  haben Einsatzkräfte und Forstbeamte in einem Wald am Grenzübergang Tillyschanz das Auftreten der aus Afrika überschwappenden Virusinfektion simuliert. Die Seuche tritt bei Hausschweinen und Wildschweinen auf.

Wird der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest bei einem Wildschwein amtlich festgestellt, so schreibt die Schweinepestverordnung vor, das das Gebiet um die Abschuss- oder Fundstelle als gefährdeten Bezirk festzulegen. Dort gelten dann besondere Regeln. Auch die verendeten Tiere müssen nach besonderen Vorschriften entsorgt werden.

An der Katastrophenschutzübung des Landkreises Neustadt an der Waldnaab beteiligten sich neben den eigenen Mitarbeitern Forstbeamte und Einsatzkräfte  der Feuerwehren, der Bergwacht und des Bayerischen Roten Kreuzes. Landrat Andreas Meier machte sich vor Ort persönlich ein Bild vom Übungsablauf. Koordiniert wurde der Einsatz „Kranker Keiler“ vom Katastrophenschutzzentrum in Neuhaus und vor Ort vom Bayerischen Roten Kreuz. (gb)

2018 Afrikanische Schweinepest Amberg Bayern Bergwacht Weiden Flossenbürg Christian Wild Christof Vogel Forstbeamte gbeer Gerhard Beer Gerhard Theo Beer Grenzübergang Katastrophenschutzübung Kranker Keiler Landratsamt Neustadt Waldnaab Oberpfalz Oberpfalz TV OTV Sebastian Windschügl Sperrbezirk Tierseuche Tillyschanz Tschecnien Viruserkrankung

Das könnte Dich auch interessieren

06.05.2026 Von der Müllhalde zum Ökoprojekt Mehr Natur, mehr Klimaschutz. Das verspricht sich das Landratsamt Neustadt an der Waldnaab von dem Projekt „Blühende Deponie“. In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Umweltministerium soll die ehemalige Mülldeponie Kalkhäusl begrünt werden. Heute fiel der Startschuss. Laut Landratsamt soll im Rahmen des Vorhabens in einem ersten Umsetzungsschritt eine rund 10.938 m² große Grasfläche auf der Deponie 05.05.2026 Das geliebte Wasserrad ist zurück Das Wasserrad im Waldnaabtal dreht sich wieder. Das beliebte Wahrzeichen im Waldnaabtal ist restauriert worden. Gestern wurde es von der Holzbaufirma Schatzberger wieder eingebaut. An der gewohnten Stelle bei Windischeschenbach an der Blockhütte. Organisiert und finanziert haben die Maßnahme der Oberpfälzer Waldverein und der Markt Falkenberg unter Federführung des Rotary-Clubs Stiftland. Eingeweiht wird das Wasserrad 24.04.2026 Paradies in Gefahr Die Auseinandersetzung spitzt sich zu. Seit rund einem Jahr gärt in Neustadt an der Waldnaab das Thema Kleingartenanlage. Die Pächter lieben ihre Grundstücke an der Alten Schießstätte. Doch die Nutzung soll bald ein Ende haben, denn im Zuge der Ausweisung als Überschwemmungsgebiet sind die Pachtverträge durch die Stadt Neustadt an der Waldnaab gekündigt worden. Es 30.04.2026 Ein Fluss kehrt zurück zur Natur Nach sechs Jahre Planungs- und Bauarbeit ist die Renaturierung der Vils bei Vilseck im Ortsteil Gressenwöhr durch das Wasserwirtschaftsamt Weiden nun abgeschlossen. „Mit der ökologischen Umgestaltung des Gewässers wird nicht nur der Lebensraum für Fische, Pflanzen und andere wassergebundene Tiere verbessert, sondern auch zusätzlicher Retentionsraum geschaffen – ein wichtiger Beitrag zum Hochwasserschutz und zur Umsetzung