Auch Hunde dürfen einmal Urlaub machen – mit eigenem Zimmer und Garten. Iven verbringt hier ein paar Stunden in der Hundepension Rosenbühl bei Konnersreuth. Seine Besitzerin Stephanie möchte bald einen Ausflug mit ihrer Familie machen, und da kann Iven leider nicht mit. Jetzt testen die beiden, ob ein Aufenthalt in der Hundepension infrage kommt. „Manchmal ist es einfach nicht möglich, den Hund in der Familie unterzubringen, und mir ist wichtig, dass er nicht allein ist und versorgt wird.“, so die Besitzerin.
Ein Traum wird wahr
Heike und Steffi Hubrich – Mutter und Tochter – haben ihre Hundepension erst im August eröffnet. Die Idee entstand aus eigener Erfahrung: Immer wieder standen sie vor der Frage, wohin mit den eigenen Hunden, wenn Urlaub anstand. Ursprünglich waren beide beruflich in ganz anderen Bereichen unterwegs – und haben sich jetzt einen Traum erfüllt.
Ein voller Alltag
Der Alltag als Hunde-Pflegemamas beginnt oft schon mit der ersten Gassirunde um halb sieben morgens und endet nicht selten erst gegen zehn Uhr abends. Dazwischen stehen Spiel-, Fütter- und Kuscheleinheiten auf dem Plan. Insgesamt haben sie Kapazität für acht Hunde, und oft müssen sie zuerst das Vertrauen der Vierbeiner gewinnen. „Manchmal muss man sich auch drei Stunden hinsetzen, um das Tier kennenzulernen.“, so Steffi Hubrich.
Steffi und Heike mussten vorher den sogenannten § 11 Tierschutzgesetz absolvieren. Dieser stellt sicher, dass die Hunde fachgerecht betreut werden. Ein Tag mit Übernachtung in der Hundepension Rosenbühl kostet 39 Euro pro Hund – und dann heißt es: Einchecken und Urlaub genießen.
(kw)