Fr., 03.05.2024 , 14:20 Uhr

Altenstadt/WN

Frieda lebt mit seltenem Gendefekt – Therapie in den USA verspricht Hilfe

„Du kannst stehen, Frieda, das ist doch super“. Das waren die Worte der großen Schwester Pauline, als Frieda im so genannten Stehständer stand. Ohne dieses Gerät könnte Frieda aus Altenstadt an der Waldnaab das nicht.

Frieda hat den seltenen Gendefekt KCNQ2. Obwohl sie am 06. Mai erst zwei Jahre alt wird, hat sie schon ein turbulentes Leben hinter sich. Eigentlich ist sie gesund zur Welt gekommen. Drei Tage nach der Geburt bekam sie Krämpfe. Die Krämpfe stellten sich als epileptische Anfälle heraus. Sie verfolgen Frieda bis heute. Außerdem ist sie schwer entwicklungsgestört und kann nichts selbstständig tun.

Neue Therapie in den USA

Wohin die Reise geht und ob Frieda für immer in Pflegestufe fünf bleiben wird, kann derzeit kein Therapeut oder Arzt sagen. Doch eine neue Möglichkeit bietet eine spezielle Therapie in den USA.
Friedas Mutter Stephanie ist über Instagram auf die Therapeutin aufmerksam geworden. Es folgten Videotelefonate. Darin empfiehlt die Therapeutin Übungen, die Stephanie und ihr Mann täglich mit Frieda machen. Und Frieda macht Fortschritte: Bei den Übungen hält sie ihren Kopf selbstständig. Dennoch sind die Eltern keine Profis. Nächstes Jahr im August wollen sie die Therapeutin besuchen.

Spenden erbeten

Die Kosten für diese Reise sind enorm. Allein die Therapie kostet 7.000 US-Dollar. Hinzu kommen die Reisekosten für die fünfköpfige Familie. Deshalb hat Stephanies Cousine einen Spendenaufruf gestartet.

Wer Frieda mit einer Spende unterstützen möchte, kann dies hier tun.

(kw)

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