Fr., 03.04.2026 , 17:00 Uhr

Bad Neualbenreuth

Frühling in Bewegung: Warum der Osterspaziergang so gesund ist

Wie gesund ist eigentlich so ein Osterspaziergang? Wir haben uns mit zwei Experten getroffen: einem Kardiologen und einer Waldgesundheitstrainerin, um herauszufinden, was das Spazierengehen Körper und Geist helfen kann.

Mit den ersten warmen Tagen rund um Ostern wird spürbar: Der Frühling ist da. Die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf, erste Blüten zeigen sich, und die Menschen zieht es wieder nach draußen. Gerade zur Osterzeit ist ein sonniger Spaziergang eine willkommene Abwechslung nach einem kalten, dunklen Winter. Und so ein Osterspaziergang hat auch viele gesundheitliche Vorteile.

Nach dem Winter: Raus aus dem Sessel

Bewegung muss nicht immer anstrengend sein, um gesund zu wirken. Immer mehr Experten betonen, dass neben intensivem Sport auch ruhige Aktivitäten wie Spazierengehen eine wichtige Rolle spielen. Diese Form der Bewegung ist für nahezu alle geeignet, schont die Gelenke und kann das Herz-Kreislaufsystem ähnlich gut stärken, wie Ausdauersport. Gerade im Winter sitzen wir zu viel. Daher wird regelmäßige, sanfte Bewegung immer wichtiger.

Schon kleine Veränderungen im Alltag können dabei helfen: ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause, der Weg zum Bäcker zu Fuß oder eine zusätzliche Runde an der frischen Luft. Solche Gewohnheiten bringen den Kreislauf in Schwung und können langfristig gesundheitlichen Problemen vorbeugen. Das erklärt uns der Amberger Kardiologe Peter Wittmann.

Tipps von der Waldgesundheitstrainerin

Neben den körperlichen Vorteilen hat das Spazierengehen auch eine positive Wirkung auf die Psyche. Wer sich bewusst Zeit nimmt, die Umgebung wahrzunehmen – Geräusche, Gerüche und Eindrücke der Natur – kann dabei abschalten und zur Ruhe kommen. Genau darauf setzt auch die Arbeit von Waldgesundheitstrainerin Beate Ott. Bei ihren begleiteten Spaziergängen steht nicht die Leistung im Vordergrund, sondern das bewusste Erleben der Natur. Diese Achtsamkeit hilft vielen Teilnehmern, Stress abzubauen und neue Energie zu tanken.

Gerade im Frühling bietet sich ein Osterspaziergang dafür gut an. Nach dem Festessen noch einmal gemeinsam nach draußen zu gehen, tut nicht nur dem Körper gut, sondern auch dem Geist. Und vor allem bietet es Zeit, zusammen mit der Familie zu sein.

(sb)

Amberg Arzt Bad Neualbenreuth Beate Ott Gesundheit Herzgesundheit Kardiologe Kreislauf Kurpark Oberpfalz Oberpfalz TV Ostern Osterspaziergang OTV Peter Wittmann Simon Bauer Spazieren Spaziergang Sport Wald Waldgesundheitstrainer Wandern

Das könnte Dich auch interessieren

01.04.2026 Eiermangel zu Ostern – Das ist dran an den Gerüchten Kurz vor Ostern steigt die Nachfrage nach Eiern traditionell stark an. In diesem Jahr fällt beim Blick in die Supermarktregale jedoch auf: Manche Sorten sind schneller vergriffen, andere weniger stark vertreten als gewohnt. Von einem echten Engpass kann zwar noch keine Rede sein, doch die Liefersituation ist spürbar angespannter als in anderen Jahren. Die Gründe 12.03.2026 Das MVZ stellt sich vor: Medizinisches Fachwissen in Tirschenreuth Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) in Tirschenreuth wächst weiter: Mit Dr. Susana Soková-Korecky hat eine neue Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie ihre Arbeit aufgenommen. Zusammen mit ihr sind es nun acht Fachärzte im MVZ – einem ambulanten Zentrum, das verschiedene Fachrichtungen unter einem Dach bündelt. Über die Arbeit des MVZ und seine Bedeutung für Tirschenreuth informierten 19.09.2025 Verleihung des Weißen Engels – Auszeichnung für stille Helfer mit großem Herz 10 „Weiße Engel“ geehrt. Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach hat in Regensburg den „Weißen Engel“ an zehn besonders engagierte Bürger aus der Oberpfalz verliehen. Mit dieser Auszeichnung ehrt der Freistaat Menschen, die sich ehrenamtlich in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Prävention engagieren, beispielsweise in der Demenzbetreuung, der Hospizbegleitung oder bei der Unterstützung von Angehörigen. 16.04.2026 Haftstrafe für Grabräuber in Amberg und Wiesau Im Fall der Grabschändungen in Amberg und Wiesau ist das Urteil gefallen. Nach mehr als zwei Jahren Ermittlungen verurteilte das Landgericht Amberg zwei Männer – Schwiegervater und Schwiegersohn – zu Haftstrafen von jeweils über vier Jahren, so Uli Hübner, Presseprecher des Landgerichts gegenüber OTV. Die Täter hatten mehr als 60 Gräber sowie rund 130 Soldatengräber