Di., 19.10.2021 , 10:52 Uhr

Für den Klimaschutz – Ampeln werden auf LED umgerüstet

Der Klimawandel ist ein globales Thema – das aber regional vorangetrieben werden muss. Amberg setzt diverse Klimaschutzmaßnahmen um. Derzeit werden die Ampelanlagen auf LED umgestellt.

Die Ampel springt in Amberg auf Rot. Es ist ein reales Zeichen für den Verkehr und ein metaphorisches für den Klimawandel. Denn bis Ende Oktober werden die letzten 19 Ampelanlagen in Amberg auf LED umgerüstet. Und das heißt: längere Haltbarkeit, vor allem aber weniger Stromverbrauch und damit auch deutlich weniger CO2-Emissionen. 84 Prozent Energie- und 45 Tonnen CO2-Emissions-Einsparung bringt die Umrüstung. Für fast 1.000 Tonnen CO2 weniger sorgen die bereits installierten LED-Lampen in den Straßenlaternen.

Der Klimaschutz in Amberg schreitet also voran – aber weniger schnell als erhofft. Aus dem aktuellsten Klimaschutzbericht für die Stadt Amberg 2019 geht hervor, dass der Pro-Kopf-Ausstoß bei 9,5 Tonnen CO2-Äquivalent pro Einwohner liegt. Seit 2010 hat er sich damit zwar um 0,26 Tonnen Pro Einwohner verringert – doch der Bericht zeigt auch, dass bis 2030 gemäß den nationalen Klimaschutzzielen und auch gemäß der Selbstverpflichtung Ambergs die Pro-Kopf-Emissionen auf 6,5 Tonnen sinken müssten.

Beim Photovoltaik-Ausbau geht es in Amberg gut voran. Von 2010 bis 2019 hat sich die Zahl der PV-Anlagen im Stadtgebiet verdoppelt. Dazu hat der Stadtrat als eine von nur wenigen Kommunen Bayerns im Dezember 2019 eine PV-Pflicht für Neubaugebiete beschlossen.

Ökologische Stromversorgung über PV-Anlagen ist ein wichtiger Schritt für den Klimaschutz in Amberg. Der zweite wird mit der Ampelumrüstung gerade umgesetzt – die Energieeinsparung.

(mz)

Amberg Ampeln Andreas Wilczek Corinna Loewert Klimaschutz Klimaschutzmanagerin Oberpfalz Oberpfalz TV OTV Solardächer Solarenergie Förderverein

Das könnte Dich auch interessieren

20.07.2026 „Klimaschutz mit Herz und Heimat“: Klimaschutzwoche 2026 eröffnet „Klimaschutz mit Herz und Heimat“: Unter diesem Titel hat in Amberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach zum achten Mal die Klimaschutzwoche begonnen. Die Aktionswoche, angestoßen vom Zentrum für Erneuerbare Energien in Ensdorf, soll Menschen über das nachhaltige Handeln im Alltag aufklären. Oberbürgermeister Michael Fritz, Landrat Richard Reisinger und weitere Beteiligte stellten heute das Programm vor. Teil 08.07.2026 Radeln fürs Klima – Stadtradeln in Amberg gestartet Start zum Stadtradeln der Stadt Amberg und des Landkreises Amberg-Sulzbach. Bis zum 24. Juli sind Bürger eingeladen, möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen, und so etwas zum Klimaschutz beizutragen. Gleichzeitig können die Bürger Kilometer für ihre Kommune sammeln – Geradelt wird in Teams. Die aktivsten Teams zeichnen Stadt und Landkreis bei einer Abschlussveranstaltung mit 26.03.2026 Klimawandel und Klimabildung: Ein Vortrag von Michael Zeitler am GMG in Amberg Der Klimawandel ist und bleibt eine Angelegenheit, die uns alle betrifft. Er beeinflusst unsere Gegenwart und unsere Zukunft, nicht nur im globalen Raum, sondern auch im Regionalen. Um das Thema der Jugend näher zu bringen, hat OTV-Redakteur und Umweltexperte Michael Zeitler im Gregor-Mendel-Gymnasium Amberg einen Vortrag zu dieser Thematik gehalten. Dabei lagen vor allem die 13.02.2026 13 Forderungen an die Stadt: Amberg-Initiativen schreiben vor der Wahl offenen Brief Gleichzeitig betonen die Initiatoren, dass in Amberg bereits zahlreiche nachhaltige Projekte angestoßen wurden – etwa die „Grüne Hausnummer“, die ihrer Ansicht nach jedoch wieder eingeschlafen sei. Besonders der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen müsse deutlich schneller vorangehen. Die OB-Kandidaten, die sich dazu geäußert haben, bewerten das Thema unterschiedlich. Tobias Winter (Die Linke) kritisiert, dass vor allem in