Mo., 16.09.2024 , 17:20 Uhr

Wiesau

Grabschändung in Wiesau

Grabschändung in Wiesau: In der vergangenen Woche beschädigten Diebe zahlreiche Gräber auf dem Wiesauer Friedhof und entfernten Schmuck. Die Polizei geht daher davon aus, dass die Täter dabei gestört wurden, da sie Beute am Tatort zurücklassen mussten. Ob es sich dabei um die gesamte Beute handelt, ist unklar. Noch am selben Tag kontrollierte eine Streife der Verkehrspolizei ein verdächtiges Auto bei Windischeschenbach – die Ermittlungen laufen derzeit.

Alle, deren Gräber am Friedhof beschädigt wurden oder die Verdächtiges gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizeiinspektion Weiden unter 0941/401-2222 zu melden.

Erst vor wenigen Wochen wurde Grabschmuck im Wert von mehreren 100.000 Euro von einem Amberger Friedhof gestohlen. Ob ein Zusammenhang besteht, wird noch geprüft.

(pg / Kamera: Peter Nickl)

Diebe Diebstahl Friedhof Gräber Grabschändung Oberpfalz Oberpfalz TV OTV Polizei Suche Wiesau

Das könnte Dich auch interessieren

16.04.2026 Haftstrafe für Grabräuber in Amberg und Wiesau Im Fall der Grabschändungen in Amberg und Wiesau ist das Urteil gefallen. Nach mehr als zwei Jahren Ermittlungen verurteilte das Landgericht Amberg zwei Männer – Schwiegervater und Schwiegersohn – zu Haftstrafen von jeweils über vier Jahren, so Uli Hübner, Presseprecher des Landgerichts gegenüber OTV. Die Täter hatten mehr als 60 Gräber sowie rund 130 Soldatengräber 03.02.2026 Fußgänger stirbt nach Verkehrsunfall – Zeugen nach Fahrerflucht gesucht Die Polizei macht jetzt unter anderem mit Plakaten darauf aufmerksam. Wer am Mittwoch zwischen 21 und 22 Uhr in der Martin-Zehender-Straße Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, die mit dem Unfallgeschehen in Verbindung stehen könnten, soll sich bei der Polizeiinspektion Waldsassen unter 09632/849-0 melden. Unter anderem eine einzelne Person und eine Person mit zwei Hunden sollen 24.03.2026 Machetenangriff in Tirschenreuth: Tatverdächtiger festgenommen Der 41-jährige Deutsche soll einen 38-Jährigen mit einer Machete angegriffen und an der Hand verletzt haben, nachdem ein Streit zwischen ihnen und zwei weiteren Männern eskaliert war. Der 38-Jährige musste im Krankenhaus behandelt werden, wurde aber mittlerweile wieder entlassen. Die Polizei konnte den Tatverdächtigen vor Ort festnehmen. Er wurde von seinem Opfer mutmaßlich in Notwehr 02.02.2026 Einsatzkräfte trainieren für Amoklage an Kemnather Realschule Ausnahmezustand an der Realschule in Kemnath. Die Polizei trifft mit einem Großaufgebot ein, bewaffnete Einsatzkräfte rücken ins Schulgebäude vor. Die Schule ist leer – denn zum Glück handelt es sich bei dem Einsatz nicht um einen echten Amoklauf, sondern nur um eine Polizeiübung. „Wir hatten für die Übung das Szenario, dass ein Täter in die