Politik und Wirtshaus – das passt gut. Am Stammtisch wird seit je her diskutiert und politisiert. Die Sulzbach-Rosenberger Grünen taten das jetzt auch. Sie hatten die Fraktionsvorsitzende ihrer Partei im Bayerischen Landtag Katharina Schulze in den Gasthof Sperber geladen. Bei „Schulzes Stammtisch“ hatten die Gäste Gelegenheit mit ihr über große und kleine Themen zu reden.
Etwa 60 Mitglieder und Unterstützer der Grünen waren gekommen um sich mit „Katha“ – wie Ihre Parteifreunde Katharina Schulze nennen auszutauschen. Zwei Wochen vor den Kommunalwahlen forderte sie zu Anfang alle Wähler auf, sich mutig gegen extreme Kräfte zu stellen.
Im Mittelpunkt ihres Besuchs allerdings die Gespräche mit den Parteimitgliedern vor Ort. DAS lokale Thema in Sulzbach-Rosenberg – das Krankenhaus. Auch nach der Krankenhausreform will das selbstständig bleiben und nicht an das Klinikum Amberg angegliedert werden.
Die Vorgaben zur Krankenhausreform kommen eigentlich vom Bund. Dennoch fordert Schulze mehr Engagement vom Freistaat. Es bedürfe eine Bestandsaufnahme, was wo gebraucht wird um allen Menschen in Bayern eine ausreichende medizinische Versorgung zu ermöglichen.
Eines der Dauerthemen an den Tischen: Die klammen Finanzen der Kommunen. Schulze betonte die Notwendigkeit einer Extramilliarde für Kommunen, für die die Grünen schon lange kämpfen. Die Aufgaben würden wachsen, es fehle aber an den Mittel um diese auch zu erfüllen.
Auch wenn vieles auf Landes- oder Bundesebene entschieden wird – Die kommunale Ebene sei das Herzstück der Demokratie, so Schulze. Bei den Kommunalwahlen könnten die Bürger direkt entscheiden, wer ihre Interessen vor Ort am besten vertritt, und Extreme verhindern. Auch deshalb sei es so wichtig am 8. März zur Wahl zu gehen.
(db)