Mo., 10.02.2020 , 10:26 Uhr

Hahnbach: „Wir sagen nein zu den Notmaßnahmen“

Mit Plakaten und Trillerpfeifen haben am Freitag in Hahnbach rund 100 Lehrkräfte gegen die Maßnahmen zur Bekämpfung des Lehrermangels protestiert. Grund: Viele Grundschullehrer müssen nach dem Willen von Kultusminister Michael Piazolo ab dem kommenden Schuljahr mehr arbeiten. Lehrer müssen statt 28 Wochenstunden 29 arbeiten. Eine Pension ist erst ab 66 Jahren möglich und Sabbatjahre werden abgeschafft. Damit will das Kultusministerium den Lehrermangel bekämpfen. Im Herbst würden laut Piazolo 1.400 Vollzeitstellen unbesetzt bleiben.

Für den Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) sind die Zwangsmaßnahmen untragbar. Deswegen haben sie zum landesweiten „Aktionstag Lehrermangel: So nicht“ aufgerufen.

„Das, was wir heute erleben, ist ein Armutszeugnis der Bayerischen Staatsregierung und des Kultusministeriums. Es ist eine Bankrotterklärung zu Lasten der Lehrkräfte und zu Lasten der Schülerinnen und Schüler.“ – Ursula Schroll, Ehrenvorsitzende des Oberpfälzer BLLV-Bezirksverbandes

Laut Kultusministerium wird den Lehrern aber auch entgegengekommen. Es sollen 3.000 Grund- und Mittelschullehrkräfte befördert, die Probenanzahl gesenkt und die Zeugnisse verschlankt werden.

„Wir fordern endlich bessere Arbeitsbedingungen. Wertschätzung unserer Arbeit, und damit A13 für alle Lehrkräfte. Wir wollen eine Aufwertung der Fach- und Förderlehrkräfte. Wir wollen eine flexible Lehrerbildung, um den „Schweinezyklus“ von einmal zu viel und einmal zu wenig Lehrer zu durchbrechen.“ – Ursula Schroll, Ehrenvorsitzende des Oberpfälzer BLLV-Bezirksverbandes

Die Forderungen der Lehrkräfte haben sie auf Postkarten notiert. Diese werden dem Kultusministerium zugeschickt.

(sh)

 

Amberg Fightbox Hochleistungssport John Massiv Drake Kämpfer Muskomm NEW European Championship Wrestling Oberpfalz Oberpfalz TV OTV Rocket Beans Schaukampf-Sportart Showarena Sportentertainment Streaming-Sender Unterhaltungscharakter Wrestling Wrestling-Liga Wrestlingmatches Yuri Gromow Zuschauer

Das könnte Dich auch interessieren

30.04.2026 Ein Fluss kehrt zurück zur Natur Nach sechs Jahre Planungs- und Bauarbeit ist die Renaturierung der Vils bei Vilseck im Ortsteil Gressenwöhr durch das Wasserwirtschaftsamt Weiden nun abgeschlossen. „Mit der ökologischen Umgestaltung des Gewässers wird nicht nur der Lebensraum für Fische, Pflanzen und andere wassergebundene Tiere verbessert, sondern auch zusätzlicher Retentionsraum geschaffen – ein wichtiger Beitrag zum Hochwasserschutz und zur Umsetzung 15.04.2026 Ausgezeichnetes Engagement: Drei Preise für gelebte Inklusion Drei Inklusionspreise sind in Amberg und Amberg-Sulzbach verliehen worden. Oberbürgermeister Michael Cerny, der stellvertretende Landrat Michael Rischke und Georg Dietrich vom Inklusionsbeirat ehrten die Preisträger. Ausgezeichnet wurde die Feuerwehr Kirchenreinbach für ihr Mitglied Simon, der Autist ist, eine Schwerbehinderung hat und als Vertrauensmann eine wichtige Rolle spielt. Ebenfalls prämiert wurde das Musikprojekt der Regenbogengruppe, einer 18.03.2026 Die Stichwahlkandidaten in Kümmersbruck und Ursensollen Schon jetzt ist klar: Das Rathaus in Kümmersbruck wird künftig von einer jungen Frau geleitet. Bei der Kommunalwahl hat Elisabeth Gruber von der CSU 47,0 Prozent geholt. Sie ruft die Menschen auf, zur Wahl zu gehen – und ihr die Stimme zu geben. „Weil ich aktuell im richtigen Alter bin“, erklärt Gruber. Sie wird am 09.03.2026 Ein zu Tränen gerührter Stefan Ott und Überraschungen im Landkreis Das war der emotionalste Moment des gestrigen Wahlabends. Stefan Ott, Oberbürgermeisterkandidat der CSU, kämpft mit den Tränen. Es zeigt, wie viel Druck im Wahlkampf steckt. Mit 40,8 Prozent ist Ott auch längst nicht durch – er muss in die Stichwahl. Das hat es in Amberg zuletzt 1952 gegeben – also vor 74 Jahren! Das Ergebnis