Di., 07.11.2023 , 14:02 Uhr

Ursensollen

Heimatkundlicher Stammtisch erforscht Hyperinflation 1923 in der Region

Vor 100 Jahren ist Deutschland in eine gigantische Hyperinflation geschlittert. Der Heimatkundliche Stammtisch Ursensollen hat die Auswirkungen auf Amberg und die Region erkundet.

Heute, 100 Jahre nach der Hyperinflation 1923, ist ein Blick auf das Amberger Stadtgeld ja durchaus faszinierend. Die Scheine in Farbe, mit den Wahrzeichen der Stadt und dann auch noch mit Summen, von denen wohl jeder träumt – Millionen, Milliarden, Billionen. Aber für die Menschen damals war das ein Albtraum.

Denn selbst für Billionen von Mark ließ sich kaum mehr etwas kaufen. Die größte Inflation der deutschen Geschichte jährt sich aktuell zum 100. Mal. Dazu hat der Heimatkundliche Stammtisch Ursensollen geladen. Johannes Ehbauer hat dazu einige Informationen aus Amberg und der Umgebung zusammengetragen.

Stammtisch startet in 18. Saison

Die Hyperinflation rüttelte die Gesellschaft auf. Es kam zu politischen Morden, zu Putschversuchen, separatistischen Bemühungen, zu gesellschaftlichen Umbrüchen. Heute, 100 Jahre später, strahlt diese Zeit dennoch eine gewisse Faszination aus.

Der Saal in Erlheim war beim Hyperinflations-Abend gut gefüllt. Josef Schmaußer, der den heimatkundlichen Stammtisch leitet, ist daher zufrieden.

Im November bringt der Stammtisch ein ganz anderes Thema auf die Agenda: Den Bau der A6 – und wie die Autobahn die Gemeinde Ursensollen geteilt hat.

(mz)

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