Ein Nasenspray, Augentropfen und natürlich jede Menge Tempotaschentücher – das ist die Grundausstattung, ohne die viele Menschen zur Zeit nicht aus dem Haus gehen. Frühling ist Heuschnupfenzeit. Rund 12 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer Pollenallergie.
Die Symptome werden seit einiger Zeit immer stärker. Gründe dafür seien auch im Klimawandel und in der steigenden Umweltbelastung zu finden, so Beate May Vorsitzende des Bund Naturschutz Amberg-Sulzbach. Pflanzen stehen zunehmend unter Stress durch Hitze, Dürre und zu milde Winter und produzieren so aggressivere und vor allem mehr Pollen.
Auch die Apotheken merken, dass es immer mehr Menschen gibt, die an einer Allergie leiden, oder stärkere Symptome zeigen. Die Nachfrage nach Nasensprays, Augentropfen oder Tabletten steigt, Auch kommen die Patienten immer früher im Jahr, um sich Medikamente zu holen, so Dr. Elisabeth Schinner, Inhaberin der Sonnenapotheke Weiden.
Die Apotheken helfen gern, dennoch sollten Menschen mit Allergie-Beschwerden immer zuerst zum Arzt, rät Schinner. Der kann genau die Art der Allergie feststellen, die dann gezielter behandelt werden kann.
Auch eine ausgewogene Ernährung könne helfen, das eigene Immunsystem langfristig zu stärken.
(db)