Schottenröcke, Dudelsackmusik und jede Menge Muskelkraft: Bereits zum elften Mal verwandelten die Highland Games Schloss Guteneck in eine Bühne für schottisch inspirierte Wettkämpfe. 14 Clans traten in zehn Disziplinen gegeneinander an – darunter Baumstammwerfen, Steinheben, Gewichtsweitwurf und Baumstammslalom. Entscheidend war nicht die Leistung einzelner Athleten, sondern das Gesamtergebnis des Teams.
Organisiert wurde die Veranstaltung erneut vom Verein Highländer Bavarian Barbarian aus Burglengenfeld. Viele Mitglieder hatten ursprünglich selbst als Teilnehmer begonnen und übernahmen später die Ausrichtung der Spiele.
Schlossherr Burkhard Graf Beissel von Gymnich betonte, dass bei den Games weniger der Sieg als vielmehr Teamgeist und gemeinsames Erleben im Vordergrund stehen. Entsprechend bunt war das Teilnehmerfeld: Neben eingetragenen Vereinen starteten auch Hobbygruppen und spontan gebildete Clans, die sich erst vor Ort mit Kilts ausstatteten.
Am Ende setzten sich bei den Herren die Gastgeber Highländer Bavarian Barbarian durch und verteidigten ihren Titel. Platz zwei ging an die 1. Bayerische Highland Games Vereinigung aus München, Platz drei an die Höörder. Bei den reinen Damenmannschaften gewannen die Boarischen Madln aus München vor den Bavarian Bixn der Gastgeber.
Neben den Wettkämpfen sorgten die Glen Regnitz Pipe Band, zahlreiche Aussteller sowie Verpflegungsstände für schottische Festivalatmosphäre. Ein Publikumsliebling blieb auch diesmal das abschließende Seilziehen der Kinder gegen die Clanchefs – das erneut die Kinder gewannen.
(pg)